Bővebb ismertető
AUF DEM ANSCHAFFUNGSWEG Für die einen ist der Markt eine Freude, ein gutes Gescháft, eine Möglichkeit reich zu werden, für die anderen wiederum ist er eine Sorge, eine Ausgabe. Immerhin besitzt er eine groBe Zauberkraft. Er hat etwas von einem Fest, einer gewissen Geselligkeit. Der dort herrschende Lárm und die typischen Gerüche werden niemals langweilig. Es gibt vielleicht gar keinen Markt, wo man nicht frischen Braten, Würste, Würstchen, Fische oder zumindest Fiadén bekommt. Der Markt ist auch ein Schöpfer von Berufen und Handwerken. Unter anderem entstanden durch ihn Berufe wie Gewürzkrámer, Fischhandler, Gemüsehándler, Milchhándler, aber auch der Mann am Würstelstand und der Brotbacker, ferner die Erzeuger von Sauerkraut und Essiggurken. Früher gab es Pfeffer, Ingwer, Nelken, Muskat, Senfkörner, Lorbeerblátter, Anis, Zucker, Staubzucker und sogar Öl nur beim Gewürzkrámer auf dem Markt. Damals waren die Fleischhauer und die Metzgereien dicht aneinander gereiht, wo man Hirsch-, Reh- und Bárenfleisch, Wildschwein, Hasén, Eichhörnchen, Fasane, Haselhühner, Wildenten, Rebhühner und Krammetsvögel kaufen konnte. Neben den heimischen Fischsorten verkaufte man tonnenweise auch Salzwasserfische, besonders Heringe; die Gemüsehándler botén getrocknete Bohnen, Erbsen, Linsen, Gerste, Hafer, Hirse, Mohn, Anisbrei, Zwiebel, Knoblauch, Petersilienwurzeln und Karotten an. Die Obstfrauen dagegen verkauften Ápfel, Birnen, Kirschen, Sauerkirschen, Erdbeeren, Pfirsiche, Pflaumen, Erdnüsse, Mandeln Walnüsse, Hartriegel, Schlehen, Wacholderbeeren, Dörrpflaumen.