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VORWORT
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Deine Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und die Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."
Antoine de Saint-Exupe'ry
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen allein am Strand. Sie lauschen der Sprache der Wellen, ihrem unaufhörlichen Kommen und Gehen - und spüren dabei eine beruhigende Wirkung auf Ihr Gemüt. Der Abend dämmert, und Sie blicken über das weite Meer. Die Sonne sinkt immer tiefer und färbt sich tiefrot. Der Blick erfährt, soweit das Auge reicht, keine Begrenzung, nicht einmal am Horizont, der ganz hinten in der endlosen Ferne in den Himmel übergeht, Blau in Blau. Die Entfernung verschwimmt wie die Zeit. Der Blick verliert sich im Nichts. Gedanken kommen und gehen, sie schweifen umher, streifen dieses und jenes und bleiben doch nirgendwo hängen. Wie die Vögel, die sich über dem Meer in die Lüfte erheben, sich von ihnen tragen lassen und getragen werden. Dann schwebt auch Ihre Seele schwerelos dahin und holt Atem für den Alltag
Wer hat nicht solche meditativen Meeresbilder im Kopf, wenn er an die Urkraft Wasser denkt. Aber auch im realen Alltag beschäftigt uns diese Urkraft umfassend. Das Meer ist unser natürliches Lebenselement. Es ist die Wiege des Lebens und der Mensch ein Kind des Meeres, das nach Jahrmillionen der Evolution immer noch zu 70 % aus Wasser besteht. Die Zusammensetzung unseres Blutplasmas ist Meerwasser verblüffend ähnlich. Gleichförmiges Meeresrauschen erinnert unser Unterbewußtsein an seine