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Einführung WeiB und Blau sind dic Landesfarben: WeiB leuchlen die Giplel der Berge, blau wölbt sich der Hímmel, manchmal von weiBen groBen Wolkenschiffen bedeckt. manchmal mit zarten Föhnstreifen gefáchert, über dem Land, das sich mit Bergen, Seen und Flüssen vom Main bis weit in die Alpen hinein hinzieht - Bayern, Angelpunkt zwischen Nord und Stid, ein Paradies zum Schauen, Wandern, Erholen. Erleben . . . Sellen sind Naturschönheit und Schöpfungen von Menschenhand so harmonisch miteinander verwoben, stehen so gleichberechtigt...
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Einführung WeiB und Blau sind dic Landesfarben: WeiB leuchlen die Giplel der Berge, blau wölbt sich der Hímmel, manchmal von weiBen groBen Wolkenschiffen bedeckt. manchmal mit zarten Föhnstreifen gefáchert, über dem Land, das sich mit Bergen, Seen und Flüssen vom Main bis weit in die Alpen hinein hinzieht - Bayern, Angelpunkt zwischen Nord und Stid, ein Paradies zum Schauen, Wandern, Erholen. Erleben . . . Sellen sind Naturschönheit und Schöpfungen von Menschenhand so harmonisch miteinander verwoben, stehen so gleichberechtigt nebeneinander wie auf diesem geschichtstráchtigen Kulturboden. Als die Römer 15 n. Chr. ins Land kamen, war der Südwesten (der heutige Regierungsbezirk Schwaben) von Alemannen besiedell, wáhrend in den übrigen Régiónén keltische Stamme saBen, denen wir Stádte wie Passau (Bojodurum), Straubing (Sorbiodurum) und Kempten (Campodunum) verdanken. Die Römer verdichteten das Netz der stádtischen Siedlungen durch Neugründungen, unter denen Augsburg (Augusta Vindelicorum) und Regensburg (Regina Castra) am bedeutsamsten wurden, aber im 5. Jahrhundert brach ihre Herrschaft zusammen, als im Zugé der Völkerwanderung die Markomannen mit Teilen anderer Germanenstámme in die Provinz Raetia Secunda einbrachen und Römer und Kelten vertrieben oder absorbierten. Nach ihrer Herkunft aus dem Bojerland (Böhmen) bezeichnete man die germanischen Neuankömmlinge als Bojoarier, Baiovarii, Bajuwaren oder Baiern. und das wurde schlieBlich der Name für Land und Volk. Früh schon kamen sie mit den benachbarten Frankén in Konflikt, die nach lángeren Kámpfen die Oberhand behielten und die Gebiete nördlich der Donau zu besiedeln begannen. Als Verwalter des bayerischen Landes setzten die Frankén Amtsherzöge ein, die sich jedoch bald zur máchtigen Dynastie der Agilolfinger entwickelten, was zu Rivalitáten mit den fránkischen Karolingéin führte. Mit dem Sturz des Herzogs Tassilo III. endete 788 die Macht der Agilolfinger; ihr Besitz ging auf die fránkischen Könige über. Ab König Ludwig dem Deutschen wurde Bayern als ostfránkisches Teilreich bedeutsam, das nachgeborenen Königssöhnen verliehen wurde. 1070 übernahm Welf IV. das Herzogtum Bayern und versuchte, es zum selbstándigen Territórium auszubauen, aber 1180 machte Kaiser Friedrich Barbarossa dem Welfen Heinrich dem Löwen, der unter anderem München gegründet hatte, den ProzeB und setzte an seiner Stelle seinen Vertrauensmann Ottó aüs dem Geschlecht der Wittelsbacher als Herzog ein. Dessen Nachfolger erweiterten den herzoglichen Besitz im Norden und Osten und sicherten ihn durch neue Stadtgründungen. Durch die Verschwágerung mit den Staufen fiel 1268 die Konradinische Erbschaft (u. a. Südwestbayern und Schwaben) an die Wittelsbacher. Wenig spáter wurden die zu Bayern gehörenden Bistümer Brixen und Trient selbstándig, und damit verloren die Wittelsbacher auch ihren Anspruch auf Tirol. Kaiser Ludwig IV., der Bayer, machte München zum Mittelpunkt seiner Herrschaft, aber erst Herzog Albrecht IV., der Weise. schuf im frühen 16. Jahrhundert einen geschlossenen Landesstaat, in dem auch die Standé (die Vertreter des Adels, der Geistlichkeit und der Stádte) ein Mitspracherecht Finband: Schloft Mcspelbninn im Spessart (Vorderseite); Luftbildaufnahme der Miinchner Innenstadt mit Marienplatz und Rathaus (Riickseite).

Termékadatok

Cím: Bayern [antikvár]
Szerző: Anneliese Klücks
Kiadó: Parkland
Kötés: Varrott keménykötés
ISBN: 3880592519
Méret: 240 mm x 320 mm
Anneliese Klücks művei
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