Bővebb ismertető
VIA CRUCIS ZADAR Wie ein steinernes Schiff, verwunschen inmitten eines Sees, wiederholt es sich immer und dauert und entbehrt auf der Fláche der rőten Erde, zwischen dem vorsintflutlichen Rücken des sturmumtobten Velebit und der milden Reihe der norddalmatinischen Inseln, Zadar, in der Sonne und Stíllé - Symbol einer Nation. Jader, Jadera, so genannt in nachgelassenen Schriften aus der Antiké,, hier sein Lebenslauf: lm IV. Jahrhundert vor unserer Ara zentraler Seehafen des illyrischen Stammes der Liburner, der im Jahre 129 vor unserer Ara unter römische Herrschaft geriet. Die Architektur, die Inschriften und die Grabstátten zeugen von jener Stadt, die wáhrend der Glanzzeit des römischen Imperiums durch hohe Mauern und Türme geschützt war. Der Mittelpunkt ist das Forum (eine Plattform des grünen Platzes), von einem Sáulengang umgeben, mit Tempeln und öffentlichen Gebáuden. Eine regelmafiige, fast geometrisch prázise urbanistische Verteilung der Strafíen, das breite Emporium (der stádtische Markt an der Stelle um den heutigen Dom des hl. KrSevan) mit Arkaden. Triumphbögen und Statuen. Das Aussehn der klassisch-römisch angeordneten Stadt nach dem Einbruch der Westgoten Ende des IV. Jahrhunderts ist infolge gánzlichen Stillschweigens in geschichtlichen Dokumenten bis zum IX. Jahrhundert unmöglich zu bestimmen. Die Kroaten besiedelten bereits Anfang des VII. Jahrhunderts die unmittelbare Umgebung von Zadar und errichteten gerade hier an dieser Kurve ihre áltesten Gemeindemittelpunkte Nin, Karin, Nádin, Biograd, die Keime ihrer staatlichen, bald auch ihrer kirchlich-administrativen Verwaltungseinrichtungen, Bischofsitze und Residenzstadte. Seit dem ersten Erscheinen des Dogén Peter Orseolo im Jahre 998 und dann Jahrhunderte hindurch weiter, wáhrend der zahlreichen venezianischen Angriffe, Abrechnungen und Drohungen, bleiben sie Freunde dieser Stadt. Mit Venedig in Konflikt geratend, baten sie den kroatischen König Stjepan Drzislav um Schutz und als im Jahre 1050 der Venezianer Dogé Contrareno die Stadt neuerdings einnahm, erhoben sie sich abermals, um einige Jahre spáter den König aus kroatischem Geschlecht, Petar Kresimir IV, als ihren Souverán anzuerkennen. Dafl dies tatsáchlich ein friedlicher fruchbarer Zeitabschnitt war, bezeugen die zahlreichen geschichtlichen Beweise darüber, Schenkungsurkunden, Ermáchtigungen KreSimirs und die künstlerischen Baudenkmáler der Stadt. Zehn Jahre nach der Ankunft des Koloman (er erschien im Jahre 1105 in Zadar und liefi den Glockenturm für die Kirche zur hl. Maria erbauen) kommt es durch den Beginn einer neuen Angriffswelle Venedig zu Unruhen. Selbst der Dogé Falier verliert vor den Stadtmauern sein Leben. Die aufstándische Gemeinde verlangt einen eigenen Erzbischof und Rom war damit einverstanden, aber schon im naáchsten Jahr wird sie dem Patriarchen von Venedig unterstellt. Ausgespielt vertrieben die Zaratiner Morossini, den Fürsten venezianischen Blutes, aber schon im Jahre 1170 müssen sie aus ihren zerstörten Mauern den Venezianer Patriarchen neuerlich anerkennen. Und trotzdem begrüfíte nur sieben Jahre nachher, im Jahre 1177 - die Geistlichkeit und das Volk Zadar den wegen eines Unwetters unver-