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STADTGRÜNDUNG UND VORGÁNGERBAU Als fránkisches Kastell Magadoburg tritt die Elbestadt im Jahre 805 in die Geschichte ein. An der áufiersten Ostgrenze des eben erst mit erbarmungsloser Hárte dem Frankenreich unterworfenen Sachsenlandes hatte Kari der Grofie einen sáchsischen Herrenhof zum Grenzkastell ausbauen lassen. Unter der Herrschaft Ottos I. entstand ein Jahrhundert spáter die Marktsiedlung als Keimzelle der künftigen Stadt, wuchs die bisher mit vielen anderen gleichbedeutende curtis regia in den Rang der bevorzugten königlichen Residenz, bestátigte der Papst die Gründung des Erzbistums Magdeburg. Nicht umsonst nannten die Zeitgenossen Kaiser Ottó schon zu seinen Lebzeiten den Grofien. Nach dem Sieg über die Ungarn 955 und der Eroberung Oberitaliens 951 durfte er sich mit Recht als den führenden Herrscher im Bereich der römisch-katholischen Kirche ansehen. Magdeburg hatte er als Hauptstadt eines máchtigen christlichen Reiches im Osten ausersehen, das sich von Dáne-