Bővebb ismertető
Siedlungsgeschichte Als Sitz des Fürstenstammes erlangte das von Esztergom, Óbuda und Székesfehérvár begrenzte Gebiet schon zur Zeit der ungarischen Landnahme im 10. Jahrhundert erhöhte Bedeutung, die es in der Folge nicht nur beibehielt, sondern noch zu steigern vermochte. Die genannten drei Siedlungen waren sowohl ihrer Lage nach wie auch geschichtlich betrachtet Zentren des Landes. Im 11. bis 13. Jahrhundert fiel die führende Rolle den Stádten Esztergom und Székesfehérvár zu, die eine war die Geburts-, die andere die Grabstátte des ersten Königs von Ungarn, Stephans des Heiligen. In Székesfehérvár wurden in der nach Aussage der zeitgenössischen Quellen so práchtigen Basilika die Herrscher gekrönt und viele von ihnen auch bestattet. Inzwischen entwickelte sich Esztergom zur ersten Haupt- und Residenzstadt Ungarns; hier konnte König Béla III. 1198 dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa und seinem Gefolge einen würdigen Empfang bereiten; hier stand im 13. Jahrhundert am FuB des Burgberges inmitten ausgebauter Siedlungen eine Zahl künstlerisch wertvoller Kirchen. Im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts begann Óbuda neben Esztergom an Bedeutung zu gewinnen. Emmerich und Andreas, die Söhne Bélas III., foígten nicht ihres Vaters Brauch, die höchste weltliche und geistliche Regierungsgewalt am selben Orte zu konzentrieren. Sie überlieBen den Burgpalast und die Stadt Esztergom dem geistlichen Oberhaupt Ungarns, dem Erzbischof von Esztergom und seinem Domkapitel. Andreas II. und sein Sohn Béla IV. verlegten ihre Residenz nach Óbuda; in den zwanziger und dreiBiger Jahren des 13. Jahrhunderts entstand hier der neue königliche Palast. Der 1241 über einen groBen Teil Osteuropas hereinbrechende Mongolensturm lieB jedoch klar erkennen, daB einem übermáchtigen Feind nur zeitgemáB befestigte Siedlungen erfolgreichen Widerstand leisten konnten. Zwar rückten die Mongolén - nach verheerenden Verwüstungen - 1242 aus Ungarn ab, doch muBte man auf ihren erneuten Angriff jederzeit gefaBt bleiben. Béla IV. zog aus der eben überstandenen Katastrophe die Konsequenz: Seine neue Residenz wünschte er an einem sicheren, gut zu verteidigenden Ort zu erbauen. Seine Wahl fiel auf den südlich von Óbuda liegenden, noch unbesiedelten Berg. Auf dem fast parallel zur Donau verlaufenden Bergrücken entstand die neue königliche Residenz mit dem Königspalast am Südende, nördlich davon, auf dem schmalen Felsgrat, lag die Stadt, beide umschloB die Stadtmauer. So entstand auf dem in den frühesten Schriftquellen Pester Neuberg" (Novus mons Pestiensis) genannten Burg-