Bővebb ismertető
Die hier gezeigten Kunstwerke sind von der Familie Thyssen-Bor-nemisza über zwei Generationen gesammelt worden. In den zwanzigerJahren dieses Jarhunderts begann Baron Heinrich mit seiner Sammlung,die sein Sohn Hans Heinrich, der jetzige Baron Thyssen-Bornemiszabeträchtlich erweiterte.Im Jahre 1988 einigten sich die Spanische Regierung und dieFamilie Thyssen-Bornemisza darauf, die Sammlung als Dauerleihgabedem Publikum zugänglich zu machen, in Barcelona im Kloster vonPedralbes und in Madrid in Villahermosa-Palast. Nach AbschlußderUmgestaltung des Madrider Gebäudes, öffnete das Museum Thyssen-Bornemisza am 10. Oktober 1992 seine Pfortem dem Publikum. EinigeMonate später, am 21. Juni 1993, wurde der Vertrag unterzeichnet, mitdem der Spanische Staat die Sammlung von 775 Gemälden erwarb.Eine Auswahl von 60 Gemälden werden im Kloster von Pedralbesin Barcelona gezeigt, während die übrigen 715 Gemälden der Samm-lung in Madrid im Villahermosa-Palast ausgestellt sind. Sowohl inMadrid wie auch in Barcelona sind nicht nur Gemälde, sondern aucheine stattliche Anzahl von Skulpturen und anderen Kunstgegenständenaus der Privatsammlung der Barone Thyssen-Bornemisza zu sehen, dieals Leihgabe die Ausstellungen ergänzen.Der Villahermosa-Palast wurde Ende des 18., Anfang des 19.Jahrhunderts erbaut und gilt als ein gutes Beispiel für die neoklassizisti-sche Architektur Madrids. Das Gebäude hat der Architekt Rafael Moneoumgestaltet, damit es den Ansprüchen seiner neuen Funktion alsMuseum gerecht wurde. Zu diesem Zweck sind nicht nur die Klima-,Beleuchtungs-und Sicherheitsanlagen installiert worden, sondern RafaelMoneo hat auch die Räumlichkeiten des Palastes neu gegliedert undeinen Rundgang durch die Ausstellung entworfen. Die Säle, die umeinen weiten, überdachten Zentral-Innenhof angeordnet sind, habenunterschiedliche Ausmaße, wobei die größeren Säle mit der Schmalseitezur Fassade am Paseo del Prado liegen. Nach dem Umbau, der denmodernsten Anforderungen gerecht wird, vermittelt die Innenarchitekturden Charakter eines Palastes und klassischer Gemäldegalerien, wie sievor dem 20. Jahrhundert üblich waren.Im ersten Untergeschoß befinden sich die Cafeteria, die Säle für