Bővebb ismertető
VorwortDie Superintendentur Stadtroda ist mit 14 Pfarrämtern verhältnismäßig klein, jedoch mit 4 i Kirchen gut versorgt. Nur wenige Orte haben mehr als 500 Einwohner. Es fällt diesen Gemeinden oft nicht leicht, ihr Gotteshaus zu erhalten. Die Frage wird oft gestellt, ob so viele Kirchgebäude heute noch nötig sind. Solange aber eine Kirchgemeinde bereit ist, hierfür Opfer zu bringen, hat sie auch das Recht auf ein eigenes Gotteshaus.Von weither sind unsere Kirchen sichtbar, sie beherrschen über die Zeiten hinweg das Landschaftsbild und versinnbildlichen so das Wort unseres Herrn Jesus Christus, wie wir es bei Matthäus im 18. Kapitel lesen: Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." Über manches Gotteshaus ist viel Schweres hinweggegangen. Blitzschlag, Feuersbrunst und Kriegseinwirkungen haben im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Das Buch möchte die Gemeindeglieder anregen, auch über den begrenzten Bereich des eigenen Kirchspiels hinauszublicken. Außerdem soll es dazu beitragen, den Kunst- und Heimatfreunden die Kirchen der Superintendentur Stadtroda und ihre Kunstschätze nahezubringen. Einige unserer Dorfkirchen weisen reichen und wertvollen Schmuck auf. In diesen Werken zeigen sich die Liebe und Verbundenheit treuer Gemeindeglieder zu ihrer Kirche. Zum Teil über Jahrhunderte hin verkün-digen sie auf ihre Weise das Evangelium und vermitteln uns einen Einblick in das Glaubensleben vieler Generationen. Auch kleine und einfache Werke beginnen zu reden, wenn der Besucher zum Sehen und Hören bereit ist und solche Kirchen nicht lediglich als Museum ansieht, in dem Kunstschätze aufbewahrt werden. Die alten Meister verbanden handwerkliches Können mit einem tiefen biblischen Wissen und Verständnis. Ihre Kunst ist ein Teil des die ganze Christenheit umspannenden Lobgesangs zur Ehre Gottes. Soll dieses Erbe auch uns lebendig sein, müssen wir es neu gewinnen. Unsere Gemeinden haben recht getan, wenn sie ihre Gotteshäuser für die heutigen Erfordernisse umgestalteten. Vielfach bietet ein neu eingebauter Gemeinderaum bessere Möglichkeiten der Sammlung einer zwar zahlenmäßig kleiner gewordenen, jedoch im Glauben gefestigten Gemeinde.Die Gemeinden sind in diesem Buch nach Kirchspielen geordnet, das heißt, die jeweiligen Pfarrdörfer stehen mit ihren Filialorten und den eingepfarrten Orten zusammen. Die Reihenfolge der Kirchspiele wiederum folgt den geografischen Gegebenheiten des Kirchenkreises. Für das Aufsuchen eines bestimmten Ortes kann der Leser das am Schluß des Buches befindliche alphabetische Ortsverzeichnis benutzen.All denen, die sich um die Herstellung dieses Büchleins bemühten, und denen, die an ihm ihren Beitrag geleistet haben, sei herzlich gedankt.