Bővebb ismertető
Der Begriff Gegenlicht".//Gegen das Licht" oder direkt in das Licht hinein zu foto-grafieren war nach alten Lehrbuchregeln streng verpönt.Danach war das ideale Licht immer nur die Seitenbeleuchtung.Denn auch dem Rückenlicht sprach man fotografische Wirksam-keit ab.Die überraschenden Wirkungen des Gegenlichtes beruhenaber gerade darauf, daß gegen das Licht" oder noch ein-deutiger in das auf uns zukommende Licht hineingeknipst wird.Die falsche Einstellung mag dadurch entstanden sein, daß beiGegenlichtaufnahmen Fehlererscheinungen quftreten können.Also wird es für uns nur darum gehen, die pehlerursachen zuvermeiden, wenn wir gegen die Sonne fotografieren.Auch das stimmt nicht, daß die Sonne nie direkt ins Bildhereingenommen werden dürfte. Ja, wir werden sogar für ein-zelne Stimmungsbilder die Abbildung der Lichtquelle recht not-wendig gebrauchen können.Richtig ist: Man kann jederzeit gegen hellesLicht fotografieren! Aber man muß dafür sorgen,daß grellste Lichtstrahlen nicht direkt ins Objektiv hineinscheinen.Damit ist das ganze Gegenlichtproblem auf eine wohl all-gemein verständliche Regel zu bringen.Wie aber wirkt sich Gegenlicht fotografisch aus?Es entstehen:1.ein- oder doppelseitige Lichtsäume an Personen undDingen,2.lange auf den Beschauer zukommende Schatten,3.kontrastreiche Schwarz-Weiß-Wirkungen, die unser Augeals nicht alltäglich schon deshalb empfindet, weil wir nurselten mit ganz offenen Augen ins Gegenlicht hineinschauen.Da wir in diesem Fall immer !e nach der Empfindlichkeit desAuges blinzeln" werden, sind uns vielleicht bisher viele undschöne Gegenlichterscheinungen entgangen.