Bővebb ismertető
EINLEITUNGGestalten mit Pflanzen und SteinenSeit einigen Jahren wenden sich Gartenbesitzer wieder verstärkt dem Steingarten zu. lieben dem gestalterischen Reiz und der möglichen Pflanzenvielfalt liegt der tiauptgrund sicher in den immer kleineren Qrund-stücksgrößen besonders in den Ballungsgebieten. Steingartenanlagen lassen sich einfach aufbauen und gut in bereits bestehende Qartenteile einfügen. Aber auch das zunehmende Interesse an schönen Stauden und Gehölzen für den eigenen Steingarten nimmt ständig zu. Während des Urlaubs im Gebirge lernt der interessierte Wanderer eine Tülle dekorativer Alpenblumen kennen. Die flar-monie der Steinlandschaft und die dort lebenden Pflanzen weckt bei vielen Qebirgswande-rern den Wunsch, Alpenpflanzen im eigenen Garten zu kultivieren. Auf diese Weise ist durch einen Urlaub im Gebirge sicher schon so mancher Steingarten entstanden.Aber nicht nur die heutigen Gartenbesitzer waren von der Pflanzenvielfalt und der Abwechslung der Gebirgslandschaft; fasziniert. Die ersten Anfänge der Kultur der Gebirgspflanzen im Garten gehen auf die Klostergärten des Mittelalters zurück. Besonders im alpenlän-dischen Raum sind noch heute solche Hinweise zu finden. InInnsbruck gründete der Botaniker Kerner von Marilaun den ersten alpinen Steingarten. Dieser Garten diente der Sichtung von Gebirgspflanzen zu Studienzwecken. Neben Botanischen Gärten und privaten Parkanlagen wurden immer mehr Steingärten auch in privaten Hausgärten nachempfunden. Häufig wurden in solchen Anlagen Gebirgsstöcke oder Berggipfel fast identisch in Kleinformat rekonstruiert. Dieses nachempfinden natürlicher Landschaftsbilder trieb sonderliche Blüten. Man verzierte solche Landschaften mit weidenden Kühen und Schafen, Berg- und Sennhütten und Personen, die als Gipsplastiken in den Steingarten hineingestellt wurden. Steinanlagen dienten aber auch zur Umrahmung von Sitzplätzen im Garten, wo man die Pflanzen in Ruhe betrachten konnte. Besonders in England verbreiteten sich in den privaten Garten- und Parkanlagen naturnahe Steinanlagen. Aus den britischen Kolonien gelangten durch Pflanzensammler zuBeginn dieses Jahrhunderts eine große Anzahl winterharter Gebirgspflanzen und Gehölze in englische Steingärten. Durch die zunehmende Vielfalt an Gattungen und Arten entstanden in Botanischen Gärten Themenpflanzungen. Die Gebirgsflora des Hindukuschs, des Himalaya-gebirges, des Kaukasus, der Alpen und der Rocky Mountains waren beliebte Demonstrations-Frühjahrsblühende Stauden in einer naturnahen Steinanlage.