Bővebb ismertető
BCX30UUBOK-INDISCH
von Egon Vamusz
Übersetzung von Dr. Bela Temor l.d4 SL6 2.C4 e6 3.SL3 Ii>4+
Der Anfang der Bogeljubow-Indischen Verteidigung geht bis in die 20erJahre zurück. Es ist völlig rätselhaft, warum dieser Verteidigung der Naitie Bogoljubows gegeben wurde, da dieser sie nur selten anwandte. Die Fachliteratxir hat sie trotzdem nach ihm benannt, deshalb halten auch wir uns an diesen Namen.
Zur Zeit Bogoljubows war die Bogo-Indische Verteidigung allerdings noch ein seltener Gast in der Turnierpraxis, und so ist es noch lange geblidDen. Gewöhnlich betrachtete man sie nur als eine Abzweigung der Damenindischen Verteidigung, deren Po^larität in den letzten 15 Jahren ständig gestiegen ist, und zwar seitdem man im dritten Zug Sf3 ^stelle von Sc3 spielte. Seither ist die Damenindische Verteidigung
eine beliebte Waffe bei Welttumie-ren und Wettkäirpfen um die Weltmeisterschaft. Infolge ihrer zunehmenden Popularität wurde sie um enorm viele Variaten bereichert.
Wer stattdessen ein für Schwarz leichter überschaubares System sucht, dem können wir die Bogo-Indische Verteidigung enpfehlen. Hauptmerkmal dieser Verteidigung ist ihr elastischer Charakter. Im Gegensatz zu den meisten Eröffnungen verpflichtet sich Schwarz hier zu keinem festgelegten Bauemgef üge. Sein Damenbauer wird entweder nach d6 oder d5 ziehen und dementsprechend werden auch seine Figuren postiert.
Schauen wir uns die weißen Möglichkeiten im 4.Zug an:
4.Sc3 führt in in die Nimzo-Indische Verteidigung. 4.Dd2 können wir freilich nicht errpfehlen, und auch 4.Sfd2 widerspricht den allgemeinen Eröffnungsprinzipien. Von den zwei natürlichen Antworten, die Weiß zur Verfügung stehen, fördert 4.Ld2 eine schnelle Entwicklung, während 4.Sbd2 in Verbindung mit a2-a3 nach dem positioneilen Vorteil des Läuferpaares trachtet.
Welcher Zug ist nun der bessere?
Wir sollten eine leichtere Frage stellen, denn es läßt sich auch nicht sagen, welche von den nach diesen zwei weißen Zügen möglichen vier schwarzen Antworten am besten ist.
Eine Entscheidung für öder gegen einen dieser Züge wird in starkem Maße von der individuellen Zu- oder Abneigung eines Spielers, sowie von der gerade im Tumierschach vorherrschenden ifode bestimmt sein.