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Zu diesem Buch Es gibt Bücher, bei denen wir uns wünschen, sie würden niemals enden, so sehr habén uns Gestalten und Schicksale in ihren Bann gezogen. Dieser grofie amerikanische Zeit- und Familienroman, der mit dem Freudentaumel einer kleinen Stadt, dem Jubel über das Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt und in unseren Tagén mit Aufruhr und Szenen der Gewalt in den gleichen StraCen schliefit, ist ein solches Buch. In einem Katarakt von Ereignissen, ergreifenden und erschreckenden, werden seine Gestalten durch alle Höhen und Tiefen menschlicher Existenz geschleudert: Reichtum und Armut, Liebe und Verbrechen, Niederlage und Erfolg, Mord und Erbarmen, Versagen und Triumph, Hafi und Reue. «Aller Reichtum dieser Welt» ist die Geschichte dreier Geschwister, der Kinder eines deutschen Einwanderers und seiner irisch-amerikanischen Frau, die - jedes auf seine Weise - dem Traum von Geld und Glück nachjagen. Der strebsame Rudolph, der es schon mit dreifiig Jahren zu Reichtum bringt und dennoch nicht glücklich wird. Der rücksichtslose Tom, der sich, vom tyrannischen Vater aus der Familie ausgestofien, brutal durchs Leben boxt, selbst vor Verbrechen nicht zurückscheut, und seinem Leben dennoch durch eine groGe selbstlose Geste einen Sinn zu geben vermag. Und ihre Schwester Gretchen, die, von einem reichen Industriellen verführt, aus der Bahn geworíen wird und nach einer enttáuschenden Bühnenkarriere und einem Leben in der Boheme an der Seite eines geliebten Mannes ihr Glück zu finden hofft. «Wie Shaw diese Multi-Geschichte aufbláttert, entfaltet, verknotet, fárbt, wie er sie in seiner kráftigen Sprache erzáhlt, wie er die Schauplátze - New York, Hollywood, französische Riviéra - und zeitgeschichtliche Markierungen einbezieht: das ist die Lektüre wert ... Und man kann sie, ohne sich zu langweilen, gut und gerne ein zweites Mai durchschmökern» («Mannheimer Morgen»). Irwin Shaw, geboren am 27. Február 1913 in Brooklyn/New York, absolvierte das Brooklyn College und war nebenher Arbeiter, Verkáufer, Lastwagenfahrer und Privatlehrer. 1944 mit dem «0. Henry-MemorialPreis» ausgezeichnet, schrieb er mehrere Kurzgeschichtenbánde und Theatérstücke. 1948 erschien der internationale Bestseller «Die jungen Löwen», der mit Marion Brando und Montgomery Clift auch verfilmt wurde. Im Rowohlt Verlag liegen deutsch vor: «Stimmen eines Sommertages» (rororo Nr. 1348), «Abend in Byzanz» (rororo Nr. 4445) und «Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf» (rororo Nr. 4961). Irwin Shaw lebt in New York.