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Sonnenmekka mit maurischen Schätzen
Nicht wenige der spanischen Mythen hat Andalusien hervorgebracht: Carmen und Don Juan, Flamenco und Stierkampf
Ausgehfertig für die Feria de Abril in Sevilla
Stellen Sie sich vor, das Morgenlicht der Sonne liegt über der Alhambra und verbreitet einen warmen Glanz, der die Innenhöfe durchflutet und zwischen die filigranen Säulen und Bögen kriecht. Hier oben im Traumschloss der Mauren spürt man den Zauber von Tausendundeiner Nacht und wünscht sich womöglich in jene Zeiten zurück, als die nasridischen Sultane durch die Paläste stolzierten und die Haremsdamen über den Steinboden trippelten. Zu diesem irdischen Paradies hoch über Granada passt - einer Fata Mor-gana gleich - die ferne Kulisse, geformt aus den Gletscher- und Schneerücken der Sierra Nevada. Schon zwei Stunden später spannen Sie an den Stränden des Mittelmeers aus, radeln durch Bergdörfer oder lassen sich in einer Bar luftgetrockneten Schinken auf der Zunge zergehen - sofern Sie nicht inmitten der hupenden Autoarmada und Mofaschwärme des Verkehrschaos von Granada festsitzen. Alles ist möglich. Und möglich ist alles in Andalusien
Tausendundeinen Grund gibt es, die wilden, feurigen, bizarren und schönen Facetten dieser einzigartigen Region zu entdecken. Andalusien ist ein Land voller Kontraste und Farben. Grün bewaldete Gebirge und goldgelbe Strände, Lebensfreude und Melancholie, Sonnenmekka und maurische Schätze. In einem Gebiet von der Größe Österreichs liegen Welten zwischen den kalkweißen Dörfern der Alpujarras und dem glitzernden Blau des wilden Atlantiks, zwischen dem blühenden Glamour Marbellas und der Armut in den kargen Olivenkulturen der Landschaft rund um Jaén. Was ist das für ein Land, das Golfer und Surfer ebenso anlockt wie Wanderer und die Genießer