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Zu diesem Buch
Ein Roman über die siebzehnjährige Ariane, die ihrer großen Liebe begegnet, aber in der Maske der erfahrenen Frau zu sagen wagt: «Keine Träne werde ich dem nachweinen, der mich verläßt.»
Im vorrevolutionären Rußland und im Moskauer Winter spielend, wurde die Titelheldin dieses unvergessenen Romans bereits zum Schwärm der zwanziger Jahre. Klug, witzig, scheinbar über alle bürgerlichen Vorurteile erhaben, kühl sich gebend und doch voller Gefühl spielt Ariane frivol mit der Leidenschaft Konstantins. Erst als sie in Gefahr gerät, ihn darüber zu verlieren, entdeckt sie ihm scheu ihre Liebe.
Claude Anet (eigtl. Jean Schopfer), geboren 1868 und gestorben 1931, war Journalist in seiner Schweizer Heimat, später Korrespondent zweier Pariser Zeitungen in St. Petersburg. Um die Jahrhundertwende schrieb er zwei weniger bekannte Romane. Zwei Jahrzehnte später wurde er durch den hier vorliegenden, 1920 gleichzeitig mit Colettes «Chéri» erschienenen Roman über Nacht berühmt.