Bővebb ismertető
Seit dem 24. März 1972 ist Dresden, die wegen iliret Traditionen und Sehenswürdigkeiten so bemerkenswerte Stadt, um einen Anziehungspunkt reicher. An diesem Tage eröffnete der Minister für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Heinz Hoffmann, das Armeemuseum der Deutschen Demokratischen Republik.Dieses Museum sieht sein vornehmstes Anliegen darin, anhand historischer Sachzeugen, - den spezifischen Ausdrucksmitteln eines Museums - die jahrhundertealte erbitterte Auseinandersetzung zwischen Fortschritt und Reaktion, die Rolle der Gewalt, des Krieges und der bewaffneten Formationen in den Klassenkämpfen der Vergangenheit und Gegenwart zu verdeutlichen. Im Vordergrund steht dabei die Würdigung der ruhmreichen Kämpfe der von ihrer revolutionären Partei geführten deutschen Arbeiterklasse sowie der vielfältigsten Traditionen des proletarischen Internationalismus auf militärischem Gebiet, die im unverbrüchlichen Klassen- und Waffenbündnis der Nationalen Volksarmee mit der ruhmreichen Sowjetarmee und mit den anderen im Warschauer Vertrag vereinten sozialistischen Bruderarmeen fortleben.Die Ausstellung des Armeemuseums der Deutschen Demokratischen Republik bezeugt, daß dank der konsequenten Militärpolitik der SED und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik mit der Nationalen Volksarmee eine Armee der befreiten Arbeiter und Bauern entstand, die sich als fester Bestandteil der sozialistischen Militärkoalition zum Kern der Landesverteidigung der Deutschen Demokratischen Republik entwickelte. Ausgehend von der marxistischleninistischen Weltanschauung, werden anhand konkreter historischer Beispiele tiefere Einsichten in die militärischen Prozesse der Gegenwart vermittelt. Nament-lich die Bereitschaft des jugendlichen Besuchers soll geweckt werden, einen Beitrag zum zuverlässigen Schutz des Sozialismus zu leisten. Um den Wehrdienst als verfassungsmäßiges Recht der Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und als Klassen p f 1 i c h t verständlich zu machen, vermitteln die Ausstellungen ge-schichdiche Vor- und Leitbilder, zugleich aber auch konkretes Wissen über den Inhalt des militärischen Klassenauftrages der Nationalen Volksarmee und über die hohen Anforderungen des Wehrdienstes.Die militärhistorische Ausstellung des Armeemuseums der Deutschen Demokratischen Republik löst Waffen und militärisches Gerät aus ihrer Anonymität und macht ihre gesellschaftliche Bezogenheit erkennbar. Erst die Verbindung mit dem konkreten geschichtlichen Geschehen läßt das Exponat zum historischen Sachzeugen im echten Sinne des Wortes werden. Deshalb sind im Armeemuseum der Deutschen Demokratischen Republik Waffen und Geräte mit Dokumenten, Fotos, Uniformen und vielem anderen zu inhaltlichen Gestaltungsensembles vereint, in denen sich sachliche Information und politische Aussage sinnvoll ergänzen.Im Sinne der hier skizzierten Aufgabenstellung möchte das vorliegende Heft als Wegweiser dienen. Es will dazu anregen, sich die Fülle der dargebotenen militärhistorischen Themen in der Nachbetrachtung gründlicher zu erschließen. Zugleich soll es über die Spezifik der militärhisto-risch-musealen Arbeit des Armeemuseums der Deutschen Demokratischen Republik informieren, die weit über das Gestalten und die Interpretation musealer Ausstellungen hinausreicht.