Bővebb ismertető
Zur OrientierungDie aktuelle Frage, ob Ästhetik heute noch möglich ist, wurde zunächst als Thema einer Vortragsreihe des Studium Generale der Universität Freiburg i. Br. während des Wintersemesters 1972/73 gestellt und abgehandelt. Sie bietet Anlaß zu einer interdisziplinären Erörterung, die sicherlich dem Bedürfnis von Studierenden verschiedener Fakultäten und weiteren Interessentenkreisen entgegenkommt. Aus den Antworten der Autoren, zu denen Kunstwissenschaftler, Literaturhistoriker, Informationstheoretiker, Kybernetiker und Philosophen gehören, ergibt sich ein breites Spektrum von Auffassungen und Perspektiven, das als repräsentativer Querschnitt von Grundrichtungen auf dem Gebiet heutiger ästhetischer Forschung gelten kann. Statt voreiliger Einigkeit und Übereinstimmung provoziert die Frage teils den Widerspruch, teils die Skepsis, teils das Bedürfnis nach schärferen Abgrenzungskriterien und Definitionen, um schließlich in eine concordia discors einzumünden. In welcher Form die Frage neu aufgegriffen und weitergeführt werden kann, das wird zwar hier nicht vorausgesagt, aber es ist anzunehmen, daß es vielfach möglich sein wird, die Ästhetik weiterhin nach ihrer Möglichkeit und Existenzberechtigung zu befragen. Die Autoren dieses Bandes werden es sicher begrüßen, wenn die von ihnen angeregten Probleme weitere Fragen veranlassen würden.Zur Ergänzung der in diesem Band dargebotenen Problematik und zur Orientierung über weitere Richtungen der Ästhetik im angelsächsischen Sprachraum ist eine weitere Veröffentlichung geplant, bei der die Mitwirkung des an der University of Missouri (Kansas City/USA) tätigen Prof. Dr. D. Z. Andriopoulos freundlicherweise zugesagt worden ist.Der Dank des Herausgebers gilt zunächst in besonderer Weise den Autoren dieses Bandes, mit deren freundlicher Zustimmung die Veröffentlichung Zustandekommen konnte. Es freut mich, die mir zur Verfügung gestellten Texte in einer angemessenen Buchform präsentieren zu können; dafür gebührt dem Francke Verlag mein Dank für seine Bereitschaft, den Band in die UTB-Reihe aufzunehmen, die dem Grundcharakter dieser Veröffentlichung entspricht.7