Bővebb ismertető
VORWORT Die Rückkehr des Privateigentums signalisiert den Systemwandel in den jungen Demokratien in Európa. Dieser Umbruch betrifft auch die Forstwirtschaft. Mit dem privátén Eigentum an Wald verándert sich die Aufgabenstellung für die staatliche Forstverwaltung grundlegend. Die ehedem für den gesamten Wald in seiner Bewirtschaftung und Aufsicht alléin zustándige staatliche Forstverwaltung verliert das Mandat zur Bewirtschaftung all jener Waldfláchen, die privátén Eigentümern gehören. Dennoch bleibt die staatliche Forstverwaltung über die hoheitliche Aufsicht und über die Beratung mit den privátén Waldeigentümern eng verbunden. In den jungen Demokratien muQ> die staatliche Forstverwaltung ein für sie völlig neues Verháltnis zu den privátén Eigentümern aufbauen, in den altén Demokratien sind diese Beziehungen über Jahrhunderte gewachsen, doch grofte Veránderungen in den Lebensgrundlagen vieler Waldeigentümer zwingen auch hier die Forstverwaltungen, ihre Leistungen für den Privatwald neu zu gestalten. Diese für alle Lánder gleicherma&en wichtigen Probleme hat das Europaforum Forstverwaltung 1996 in Ungarn daher gerne zu seinem Thema für die wissenschaftliche Analyse und den Erfahrungsaustausch mit der Praxis gewáhlt. Ziel ist dabei, mögliche Handlungsstrategien für die zukünftige Privatwaldpolitik der staatlichen Forstverwaltung aufzuzeigen. Die freundliche Einladung zum Europaforum 1996 erfolgte durch die Forstliche Versuchsanstalt in Sopron, lm Namen der lUFRO-Arbeitsgruppe S 6.12-02 Forstliche Institutionen und Verwaltung" möchte sich das Europaforum Forstverwaltung bei den Gastgebern, Herrn Marton Dauner, Prásident des Forstamtes im Landwirtschaftsministerium in Budapest; Herrn Dr. Ernő Führer, Direktor der Forstlichen Versuchsanstalt in Budapest und Herrn György Marosi, Leiter der Forstlichen Versuchsanstalt in Sopron, vielmals bedanken. Unser besondere Dank gilt auch den vielen ungarischen Kollegen, die für den erfolgreichen Ablauf der Organisation und Diskussion bestens gesorgt habén. Die vorliegenden Ergebnisse wurden jedoch erst durch den gro&en Einsatz der Fachleute aus den Forstverwaltungen europáischer Lánder möglich. Sie habén die schriftlichen Beitráge umfassend vorbereitet, die offene und kritische Diskussion untereinander und mit der Wissenschaft nicht gescheut und die Reise auf sich genommen. Dafür möchten ihnen die Organisatoren des Europaforums Forstverwaltung vielmals Dank sagen.