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Robert N. Proctor - Blitzkrieg gegen den Krebs [antikvár]

Blitzkrieg gegen den Krebs [antikvár]

Robert N. Proctor

 
PROLOG Am 22. Juni 1941 um halb vier Uhr morgens fielen bewaffnete deutsche ^ZV. Truppen entlang einer 3000 Kilometer langen Front in die Sowjetunion ein. Damit begann eine der längsten und todbringendsten Militär-akdonen in der Geschichte. Innerhalb weniger Wochen wurden mehr als eine Million Sowjetrussen - Männer, Frauen und Kinder - umgebracht. Die Invasion sollte schließlich, wie einst schon der Feldzug Napoleons, im bitterkalten Winter vor Stalingrad steckenbleiben, aber nicht bevor noch weitere Millionen Menschen den...
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PROLOG Am 22. Juni 1941 um halb vier Uhr morgens fielen bewaffnete deutsche ^ZV. Truppen entlang einer 3000 Kilometer langen Front in die Sowjetunion ein. Damit begann eine der längsten und todbringendsten Militär-akdonen in der Geschichte. Innerhalb weniger Wochen wurden mehr als eine Million Sowjetrussen - Männer, Frauen und Kinder - umgebracht. Die Invasion sollte schließlich, wie einst schon der Feldzug Napoleons, im bitterkalten Winter vor Stalingrad steckenbleiben, aber nicht bevor noch weitere Millionen Menschen den Nationalsozialisten zum Opfer gefallen waren. In jenen Wochen vor dem »Fall Barbarossa« war Hitler ziemlich nervös. Joseph Goebbels, Reichsminister für »Volksaufklärung und Propaganda« im nadonalsozialistischen Deutschland, schrieb am Morgen des Überfalls in sein Tagebuch, der »Führer« werde sich erst wieder beruhigen, wenn die Invasion begonnen habe und eine große Last von seinen Schultern genommen sei. Goebbels war ein enger Vertrauter Hitlers, er genoß jene für ihn kostbaren Stunden, die er unter vier Augen mit jenem Mann verbrachte, den er ein »Genie« und »den größten Befehlshaber aller Zeiten« nannte. In jenen frühen Morgenstunden vor der Dämmerung blieb der Propagandaminister lange mit seinem geliebten Führer auf im riesengroßen Salon der Reichskanzlei gingen sie stundenlang auf und ab. Worüber unterhielten sich Hitler und Goebbels nur wenige Stunden vor jener militärischen Operation, die die slawischen Völker versklaven und für die Deutschen im entvölkerten Osten neuen »Lebensraum« schaffen sollte? Aus Goebbels' Tagebuch geht hervor, daß die beiden Männer an Hiders Rede arbeiteten, mit der er die Invasion verkünden würde. Sie berieten darüber, zu welchem Zeitpunkt diese Rede gesendet werden sollte - schließlich entschieden sie sich für halb sechs Uhr an jenem Morgen. Beide schimpften über den »Verrat« von Rudolf Heß, dem ehemaligen Stellvertreter und designierten Nachfolger des »Führers«, der wenige Wochen zuvor mit einem Fallschirm über Großbritannien abgesprungen war, um auf eigene Faust mit 11

Termékadatok

Cím: Blitzkrieg gegen den Krebs [antikvár]
Szerző: Robert N. Proctor
Kiadó: Klett-Cotta
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 360891031X
Méret: 170 mm x 240 mm
Robert N. Proctor művei
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