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PrologSeptember 1943. Gefängnis von Beaumettes. 4 Uiir 30.Regenpfeile prasselten unter heftigen Windböen auf die Pflastersteine des Osthofs. Die ringsherum laufende Backsteinmauer glich einer dunklen Festung, die von der Nacht verschluckt wurde.Eine Gestalt tauchte aus dem Nichts auf und zog das fahle Licht des Mondes auf sich. Sie kam nur mühsam voran, verborgen unter einem Überwurf, an dem glitzernd das klare Wasser herablief. Sie blieb vor dem Gitter stehen.Eine Minute.Zwei.Ein Knall zerriss die Stille. Die Gestalt nahm eine stramme Haltung an. Drei Männer mit glänzenden Helmen und in Ledermänteln traten auf den Hof. Schnellen Schrittes verschmolzen sie mit der Dunkelheit.Zwanzig Meter höher, die Finger um das Metall der Gitterstäbe gekrallt, verrenkte sich der Insasse von Zelle 36 schier den Hals, um etwas mehr mitzubekommen. Vergebens. Er konnte lediglich die Stiefel auf den glatten Steinen knallen hören.Angst schnürte ihm die Kehle zu.Den ganzen Tag über diese ungewöhnliche Erregung, dann die Schreie der Häfdinge aus dem Ost-Block. Und dann diese Stille. Wie ein Schraubstock aus Angst, ein Entsetzen, das alle gepackt hatte.7