Bővebb ismertető
Es war Anfang Juni,und New York hatte sich bereits in eine Geisterstadt verwandelt. Die Reichen hatten sich beim Auftauchen des ersten Puer-toricaners mit Transistorradio aus dem Staub gemacht. Politiker hielten noch einige Zeit die Stellung, um den ein oder anderen Feuerhydranten aufzudrehen und mit einigen triefnassen Dritt-weltlern für die Kameras zu posieren, ehe auch sie sich bis zum Labor Day im September in die Kasinos von Las Vegas absetzten. Das Wirtschaftsleben kam langsam zum Erliegen, da Urlaub, verlängerte Wochenenden und die Ferienvaginitis die Schreibsäle leerfegten. Die Erleuchteten flohen beim ersten lästigen Schweißtropfen, um in diversen Saratogas und East Eggs ihrem Liebesleben zu frönen. Der Rest der Bevölkerung drängte sich durch die Ausgänge wie die Zuschauer in einem brennenden Theater. Die rund fünf Millionen, die zurückblieben, glichen den Alten und Gebrechlichen, die immer den Invasionsarmeen überlassen werden. Der Sommer machte ihnen allen auf schmerzliche Art die sozialen Unterschiede klar. Sie waren entweder zu arm, zu dämlich oder zu bescheuert, um ebenfalls abzuhauen. Eine Stadt voller Parias. Und sie spürten es.Die Journalisten blieben natürlich und überschütteten die schwitzenden Massen mit ihren müden Jammerliedern. Sie brauchten sich kein Bein auszureißen. Während des Sommers gibt es keine sensationellen Verbrechen oder Katastrophen, da auch deren Urheber sich erholen.Es ist eine magere Zeit. Die Öffentlichkeit, die sich an einer Winterdiät aus Drogenaffären, Sexualverbrechen und Korruption gemästet hat, streicht um die Zeitungsstände und schreit nach mehr. Also tigern die erfahrenen Lumpensammler wie ich durch die städtische Bürokratie und suchen nach einem Perversen oder einem intriganten.Nach neun Jahren in den Diensten des New York Event, einer Gazette, die von Aaron Burr gegründet und kürzlich von einem Multi aus dem Mittelwesten, dem außerdem Supermärkte und Bestattungsunternehmen gehören, übernommen worden war, wußte ich, daß die Hundstage sich nicht allzu lange da-hinschleppen würden, bis wir endlich unsere gesunde Portion