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Vorwort von Karl Besler
In einer Zeit, in der das "Wort „charismatisch" alle Arten von inspirierten Erlebnissen euphemistisch umfaßt, ohne Unterschied, aus welchen Quellen sie stammen, muß sich der Christ umso intensiver auf die wahren und wirklichen Zeugnisse der Evangelisten besinnen. Diese biblischen Zeugnisse über das Leben und Wirken des menschgewordenen Gottessohnes Jesus von Nazareth setzen sich fort in den Zeugenaussagen von Zeitgenossen der Heiligen. Hier leuchten Christi Worte auf: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch selbst tun; und er wird größere als diese tun" Qoh 14,12).
Die Zeugnisse dieses Buches sollten deshalb nicht nur gelesen werden wie interessante Geschichten, sondern Anregung geben für die Betrachtung der wahren christlichen Lehre, des ungekürzten und unverfälschten Evangeliums. Und sie sollten dem Leser die Augen öffnen für die folgenschweren Falschinterpretationen der Lehre Jesu Christi und die Verführungen zu den Unwahrheiten, die sogar innerhalb der Kirche durch so viele blinde oder ungläubige Lehrer im Dienste des Antichristen erfolgen. Dem Feind der Kirche Christi ist es gelungen, innerhalb ihrer ehemals so gesicherten Mauern eine geistige und geistliche Zerstörung anzurichten, die einer Lawine gleich fast die ganze katholische Welt in allen Kontinenten erfaßte. Der Geist Gottes wäre in unserer Zeit genauso wirksam, wenn er Seelen fände, die, wie die Heldengestalten dieses Buches, sich vollkommen an Gott auslieferten. Gottes Gnadengaben sind so vielfältig und verschieden und so erstaunlich präzise, daß man diese Geschehnisse nicht erfinden könnte. Ich erinnere z. B. an das Erlebnis des Herrn von Klinkowström. Viele Jahre vor der Bekanntschaft mit dem hl. Klemens Maria Hofbauer hatte er diesen in einer Vision in demselben Rauchmantel gesehen, in dem er ihm dann zum ersten Mal in der Wirklichkeit begegnete. Dieses überwältigende Erlebnis hatte seine Konversion zur katholischen Kirche zur Folge. Auch der folgende Punkt sollte neu überdacht werden: Die Zeugin Johanna de Simancas sagte über den hl. Petrus Claver aus, daß sie ihn von Kindheit an kannte und bei ihm die erste Beichte ab-
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