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Zuerst fiel Mrs. Powell der Geruch auf. Leicht süßlich. Leicht unangenehm. Sie nahm ihn an einem warmen Juniabend in der Luft wahr, als sie ihren Wagen in die Garage stellte, aber sie nahm an, daß er aus der Mülltonne ihrer Nachbarn auf der anderen Seite der niedrigen Mauer, die die Anwesen trennte, kam, und kümmerte sich nicht weiter darum. Am nächsten Morgen, als sie die Garagentür aufzog, strömte ihr der Geruch von Verwesung entgegen, und die Neugier trieb sie, in dem Stapel Kartons hinten in der Garage nachzusehen, nachdem sie ihren Wagen in die Auffahrt hinausgefahren hatte. Keinesfalls hatte sie erwartet, eine Leiche zu finden. Wenn sie überhaupt etwas erwartet hatte, dann höchstens, daß irgend jemand dort drinnen seinen Abfall deponiert hatte, und es erschütterte sie zutiefst, auf plattgedrückten Kartons einen Toten zu entdecken, der, den Kopf auf den Knien, in der Ecke kauerte.
Die Geschichte erregte vorübergehend das Interesse der Medien, hauptsächlich wegen des Ortes, an dem der Mann gefunden wurde - in einer exklusiven abgeschlossenen Wohnanlage an der Themse in der ehemaligen Hafengegend Londons -, und weil der Pathologe als Todesursache Unterernährung feststellte. Die Tatsache, daß am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts in einer der reichsten Gegenden einer der reichsten Großstädte der Welt ein Mensch verhungert sein sollte, war für die meisten Journalisten von unwiderstehlichem Reiz, um so mehr, als sie von der Polizei hörten, daß der Mann unmittelbar neben einer riesigen Tiefkühltruhe voller Nahrungsmittel gestorben war. Die Meute rückte also in großer Zahl an.
Aber sie wurden enttäuscht. Mrs. Powell war für Interviews nicht zu haben und bereits aus ihrem Haus verschwunden. Und