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JUNGE LEIDEN 1817-1821
TRAUMBILDER 1
Mir träumte einst von wildem Liebesglühn, Von hübschen Locken, Myrten und Resede, Von süßen Lippen und von bittrer Rede, Von düstrer Lieder düstern Melodien.
Verblichen und verweht sind längst die Träume, Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild'! Geblieben ist mir nur, was glutenwild Ich einst gegossen hab in weiche Reime.
Du bliebst, verwaistes Lied! Verweh jetzt auch, Und such das Traumbild, das mir längst entschwunden,
Und grüß es mir, wenn du es aufgefunden — Dem luft'gen Schatten send ich luft'gen Hauch.
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Ein Traum, gar seltsam schauerlich*, Ergötzte und erschreckte mich. Noch schwebt mir vor manch grausig Bild, Und in dem Herzen wogt es wild.
Das war ein Garten, wunderschön, Da wollt ich lustig mich ergehn; Viel schöne Blumen sahn mich an, Ich hatte meine Freude dran.
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