Das kleine weiße PferdUnterm silbernen Mond sah ich es zum ersten Mal, das kleine weiße Pferd, den Kopf voll Stolz zurückgeworfen.Gar prachtvoll seine Würde und graziös, dass keine Spurvon Eigensinndie natürliche Unschuld überdeckte. Und verflogen war alles Wissen um Gut und Böse, und die Bürdeschmählicher Tage dahin, unerreichbar für die Geisel der Erinnerungen. Kein Gestern kennst du, kleines weißes Pferd, keineReue,keine Zukunft voller Angst in diesem Silberwald -nur das makellose Jetzt deines Galopps im Schein desMondes.Ein...
Das kleine weiße PferdUnterm silbernen Mond sah ich es zum ersten Mal, das kleine weiße Pferd, den Kopf voll Stolz zurückgeworfen.Gar prachtvoll seine Würde und graziös, dass keine Spurvon Eigensinndie natürliche Unschuld überdeckte. Und verflogen war alles Wissen um Gut und Böse, und die Bürdeschmählicher Tage dahin, unerreichbar für die Geisel der Erinnerungen. Kein Gestern kennst du, kleines weißes Pferd, keineReue,keine Zukunft voller Angst in diesem Silberwald -nur das makellose Jetzt deines Galopps im Schein desMondes.Ein blütengleicher Leib, geschaffen nur aus Licht für Lichtgeschwindigkeit, der dann urplötzlich reglosstehen bleibtzum Tanz auf des Messers Schneide der Vollkommenheit.Vollkommenheit von Silbergras am Bergkamm, ehe die Sense mäht und es herabfallt wie Schnee aufSonne,
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