Bővebb ismertető
VORWORTTsu Hsi, die letzte regierende Kaiserin von China, war eine so reich und verschiedenartig begabte Frau, eine so widerspruchsvolle, aber auch so vielseitige Persönlichkeit, daß es sdiwer ist, sie ganz zu verstehen. Sie lebte an einem Wendepunkt der Ge-sdiichte, als China sich gegen fremde Eingriffe zur Wehr setzen mußte, während gleichzeitig Reformen unabweislich waren. In dieser Zeit bewahrte Tsu Hsi ihre konservative Gesinnung und ihre Unabhängigkeit. Ihre Gegner fürchteten und haßten sie, und sie waren beredter als die Freunde und Verehrer Tsu Hsis. Westliche Schriftsteller lassen sie, mit wenigen Ausnahmen, in ungünstigem Lichte erscheinen, ja manche ihrer Schilderungen sind sogar gehässig.Ich habe versudit, in diesem Budie ein möglichst genaues Bild von Tsu Hsi zu entwerfen, und zwar sowohl nach den zur Verfügung stehenden geschiditlidien Quellen wie auch nach den Urteilen vieler Chinesen, die ich in meiner Kindheit gehört habe. Für diese Chinesen war sie die große Kaiserin. Gute und böse Eigenschaften vereinten sich in ihr, aber immer in heroi-sdiem Ausmaße. Sie widersetzte sich den Neuerungen so lange sie konnte, denn sie hielt das Alte für besser als das Neue. Doch wenn sie sah, daß Änderungen unvermeidbar waren, fügte sie sidi ihnen gutwillig.Ihr Volk liebte sie, außer den Revolutionären und den Ungeduldigen, denen die Fortschritte zu langsam gingen. Diese haß-