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BRIEFENatur-verbundenMartin Gollmer, Hohendorf (Kreis Wolgast):Euer Bildbericht über Marzahn im September hat mir gezeigt, wie lohnenswert es ist, das Neue mit der Natur zu verbinden. Es ist wichtig, daß den Menschen soziale Geborgenheit in Form von Wohnungen gegeben wird, doch zu ihrem Glück gehört auch die Erhaltung und Pflege der natürlichen Umwelt. Darauf muß man immer wieder aufmerksam machen, wie es in letzter Zeit außer Eurer Reportage auch der DEFA-Film Schatzsucher" und die Marzahn-Ausstellung im Berliner Kino International" getan haben. Manchmal ist das schwer zu verwirklichen, aber Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut.Schlag nach bei ShakespeareHerbert Schwarz, Neustadt Als ich das Titelblatt des Augustheftes betrachtete, hoffte ich, den Auftakt zu einem neuen Magazin"-Rätsel vor mir zu haben. Denn wenn auch Professor Riemkes Zeichnung Shakespeare modernisiert, handelt es sich doch eindeutig um eine Szene aus dem Sommernachtstraum": Puck hat dem Weber Zettel aus Schabernack einen Eselskopf auf den Hals gezaubert, Zettel aber bemerkt das selber nicht. Die Liebesbekundungen Titanias, die ihrerseits voneinem Zaubersaft verwirrt ist, nimmt er selbstgefällig an. Leider war's die einzige Aufgabe dieser Art, und die hattet Ihr nicht einmal gestellt. Liebe macht blind das besagt die lustige Zeichnung sehr anschaulich.Jutta Möller, Staßfurt: Ich glaube, Sie versuchen Ihre Leser zu provozieren, Ihnen ihre Meinung zu schreiben. Zum Beispiel das Titelbild von Heft 8/79 typisch geschmacklos, wie man es vom Magazin" oftmals kennt. Ihr Team scheint wohl nur aus lauter Männerhassern zu bestehen. Abgesehen davon, daß der Mann in Ihrem Heft ohnehin zu kurz kommt, wird er noch verhöhnt. Den Esel sollte man an Euch zurückgeben. Sicher ist das Magazin" vom Grunde her nicht schlecht. Man kann viele gute Beiträge lesen. Aber das reicht eben nicht aus.A. Wagner, Göhren: Nur ein Esel kann sich mit seinem Mädchen und einer Zigarette im Strandgras flegeln. Von Küstenschutz wohl noch nichts gehört?T-Shirt-TexteHartmut Hecht, Dresden: Wenn ich im Urlaub oft verweilte,/ nach Sehenswürdigkeiten peilte,/ wie brachten mich da in Verwurr-nus/ die jungen Mädchen mit dem Burnus,/ auf dem an ganz zentraler Stelle / wo sich befindet eine Welle/ von Größe 2 bis Nummer 7 I der Texte manche war'ngeschrieben./ Von Jeans-Club, Texas, Rodeo,/ von Levi's, King und Marlboro/ stand dort auf ihrem Oberstück/ und ließ mit Fragen mich zurück./ Mir scheint da manches etwas keck,/ ja ungeeignet für den Zweck./ So Wisent" das ist gar nicht witzig,/ die Hörner sind doch allzu spitzig./ Nie drückte je ein braver Mann/ solch Rind an seine Brust heran./ Auch Rolling Stones" wie ich vermeine,/ heißt das zu deutsch: rollende Steine./ Selbst wenn die Mädchen ohne" tragen,/ ich würd' das nicht zu sagen wagen./ Dagegen gibt es mancherlei,/ worauf doch hinzuweisen sei:/ Für Äpfel wurde nie geworben,/ wiewohl schon manches Obst verdorben./ Auch sah ich nie bei einer Dame/ die allerkleinste Milchreklame.Akt-DiagnosenSanitätsrat Dr. K. Bartheis, Rathenow-Ost:Ist Eure Reproduktion auf Seite 61 des Augustheftes etwa einem alten chirurgisch-orthopädischen Lehrbuch entnommen? Etwaige Diagnose: Hüft-Hochstand re. bei angeborener Hüftverrenkung mit nachfolgender links-konvexer Wirbelsäulen-Verbiegung und Schulter-Tiefstand re. Oder sind der Fotograf und die entkleidete Patientin" neueren Datums? Um so ausgezeichneter in allem, besonders in Lichteffekten und Farbe, die Aufnahme auf Seite 17! Conrad Edel, Aschersleben: Endlich ein hervorragendes Beispiel für ein Aktfoto, das trotz statischer Haltung gelöst wirkt. Wenn ich an die krampfhaften Versuche einiger meiner Freunde auf diesem Gebiet denke, die in Ver-renktheit und Effekthascherei Schönheit sehen, dann kann ich nur frei nach Brecht sagen: Es sieht so einfach aus und ist so schwer zu machen! Übrigens könnte ich mir einen Poster von diesem Foto sehr gut vorstellen. Hans-J. Hennig, Schlema: Der jungen Frau am Ostseestrand (September-Magazin) scheint das