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Was bin ich noch für die Millionen Deutschen, an deren Seite ich im Zweiten Weltkrieg vier Jahre lang gegen die Sowjets kämpfte? Was sagt ihnen noch mein Name, den die vielen vergangenen Jahre verwischt haben? Léon Degrelle? Man schlägt im Konversationslexikon nach. Ach ja, da steht es: »belgischer Politiker, Gründer der kathohsch-faschistischen Rex-Bewegung«. Den hat es also mal gegeben. Ein Belgier. Und gleichzeitig Anhänger Hitlers. Weitere Erklärungen bleiben undeutlich. An den Ersten Weltkrieg erinnere ich mich, als wäre es erst gestern gewesen: an die brennenden Dörfer von 1914, an das Steckenbleiben im Blut von acht Millionen Toten, an den harten, ja verzweifelten Kampf der letzten deutschen Soldaten, die sich ausgezehrt in ihren schlammverschmierten Knobelbechern an die Hoffnung eines Sieges klammerten, den sie lange für gewiß gehalten hatten.
Über dieses Ende des Ersten Weltkrieges und über die sogenannten »Friedens«-Verträge, die mit ihrer Ungerechtigkeit, mit ihrer Raubgier, mit ihrer Absicht, die besiegten Völker zu versklaven, den Zweiten Weltkrieg mit herbeiführen halfen, habe ich mein dreibändiges Buch Hitler horn at Versailles (1987) geschrieben. Nun, 1918 war ich nicht mehr als ein Halbwüchsiger, freilich einer, der damals schon, vielleicht noch kaum
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