«Auf einem Punkt vor allem kommt es an,
auf die Bedeutung des Abenteuers
für die Entwicklung und Erhaltung der Kultur.»
Alfred North Whitehead, Mathematiker und Philosoph, in , 1933
Dies ist eine Geschichte der Nori/amerikanischen Archäologie, genauer noch: der Archäologie der heutigen Vereinigten Staaten, damit eine Geschichte der nordamerikanischen prähistorischen Indianerkulturen.
Daß die Spanier vor fast fünfhundert Jahren in Mittel- und Südamerika indianische Hochkulturen, die der Azteken und Inkas, zerstörten, weiß...
«Auf einem Punkt vor allem kommt es an,
auf die Bedeutung des Abenteuers
für die Entwicklung und Erhaltung der Kultur.»
Alfred North Whitehead, Mathematiker und Philosoph, in , 1933
Dies ist eine Geschichte der Nori/amerikanischen Archäologie, genauer noch: der Archäologie der heutigen Vereinigten Staaten, damit eine Geschichte der nordamerikanischen prähistorischen Indianerkulturen.
Daß die Spanier vor fast fünfhundert Jahren in Mittel- und Südamerika indianische Hochkulturen, die der Azteken und Inkas, zerstörten, weiß jedermann. Daß aber die Archäologen in nunmehr rund hundertjähriger Arbeit auch in Nori/amerika Zeugnisse einst blühender Kulturen aufdeckten, daß sie es auch hier mit der Erforschung von «Pyramiden» (Mounds), der Untersuchung von Mumien, dem Heben wissenschafdicher, aber auch materiell durchaus wertvoller Schätze zu tun bekamen, daß sie das Leben der ersten Amerikaner bis zur Eiszeit, bis zu den Mammutjägern zurückverfolgen können, ist weit weniger bekannt.
Wie in meinen anderen Büchern folge ich auch hier, meist chronologisch, den Entdeckungen der Archäologie: Dabei ergibt sich von selber das Panorama der Kulturen und ihrer Geschichte so, wie es die Archäologen schichtweise aufdeckten. Damit macht mein Buch der Wissenschaft keine Konkurrenz, denn es soll hier nicht Wissenschaft getrieben, sondern zu ihr hingeführt werden. Die vorhandenen Bücher setzen ein Interesse voraus, das meine will dieses Interesse wecken, um den Unzähligen, die noch gar keine oder nur geringe Ahnung davon haben, das Auge zu öffnen für die Schätze der Vergangenheit.
Mein Buch bietet keine übliche «Populärwissenschaft», sondern es ist die Arbeit eines engagierten Schriftstellers, der ein Prinzip der französischen Naturalisten abwandelt: Nicht Natur, sondern «Wissenschaft gesehen durch ein Temperament».
Damit sind die kühnen Griffe in die Geschichte, die Kürzungen legitimiert, die der spezialisierte Wissenschaftler sich kaum erlauben darf, oder wofür er sich, wenn er es wagen muß, um überhaupt einige Ordnung in das ungeheure Material zu bringen, entschuldigt. So sagt Alex D. Krieger von der Universi-ty of Washington, Seattle: «Das in Frage kommende Territorium ist so unermeßlich groß, daß es für den einzelnen im Grunde unmöglich ist, alle Gra-
Amennyiben az Ön által választott könyvesbolt neve mellett
1-5
szerepel, kérjük kattintson a bolt nevére, majd a megjelenő elérhetőségeken érdeklődjön a készletről és foglalja le a könyvet.