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Es war kurz vor der Abzweigung nach Bou Akbir, als es Bob Miller schlecht wurde. Mit zurückgelehntem Kopf saß er da, preßte die flachen Hände gegen den Leib und stöhnte leise auf. Luciano Pella, der neben ihm hockte und den schweren Lastwagen fuhr, blickte kurz zur Seite und bremste dann scharf. Eine gelbweiße Staubwolke hüllte sie sofort ein und blieb in der heißen Luft hängen wie ein Vorhang.
Um sie herum war die Wüste, die glühende Sahara, die »unendlich Schweigende«, wie der Araber sie nennt. Leicht gewellte Sandhügel, in die der Wind schlangenförmige Muster gegraben hatte. Geröllstreifen, gebleichte Felsen, flimmernde Einsamkeit. Und darüber ein weißblauer Himmel, aus dem die Sonne gnadenlos eine Glut schleuderte, in der alles verbrannte, zusammenschrumpfte, erstarb, was nicht aus feinem Sand war oder sich retten konnte in die Nähe von Wasser.
Die Straße, schnurgerade durch diese Grenzenlosigkeit gezogen, auf dem Reißbrett konstruiert, mit Bulldozern ausgeschaufelt und von riesigen Walzen festgestampft, nur sichtbar an den Masten, die sich scheinbar völlig sinnlos durch den Sand zogen . . , links die Elektrokabel, rechts die Telefonleitung . diese verhaßte, verfluchte, bespuckte, aber lebensnotwendige Straße von Zaouia el Kahla nach Bou Akbir, der Oase, schälte sich jetzt wieder langsam aus der Staubwolke. Der aufgewirbelte Sand sank zurück und puderte den schweren Lastwagen ein.