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IDie tertianer hatten sich noch eben gewaltig gestritten. Sie waren einige Kilometer vom Schulhaus entfernt, in ihrem Feldlager. Das Feldlager war sehr geschickt ausgewählt, es befand sich auf einem mit Bäumen bestandenen Abhang des Hochwaldes. Man konnte von dort einen Teil der Ebene mit vielen Dörfern, Äckern, Teichen und Bächen übersehen: ja, an klaren Tagen ging der Blick ungehindert bis zu den ersten Häusern der feindlichen Stadt.Es war gut für die Tertianer, diese Stadt ein wenig im Auge zu haben.Allerdings herrschte schon seit einigen Wochen Friede. Und dies war auch der Grund, weshalb man sich eben gestritten hatte. Man stritt sich nämlich aus Müßiggang, aus nichts und wieder nichts, sozusagen um einen Dreck. So hatten die Truppen des Hannibal in Capua und die Ostgoten in der Romagna gehadert, wenn es nichts zu erschlagen, zu stürmen und zu plündern gab Hier, im Feldlager der Tertia, kehrte man einander verächtlich die Rücken zu und richtete sich empört wieder auf, warf sinnlos Steine und Äste gegen die Baumstämme oder zerrte an den Fellen und Pfoten seiner Hunde, die gespannt auf ihren Bäuchen lagen und darauf warteten, ob es bald losgehen werde.Aber es ging nicht los. Das Getöse erstarb im zitternden Schweigen des Waldes und der Ebene. Es gab hier nichts mehr zu tun. Murrend und grollend schlief man sich in leichte Juninachmittagsträume hinüber.Der Große Kurfürst übrigens, der dicke Anführer der Bande, schnarchte bereits seit langem. Er hatte sich ein einziges Mal aufgerichtet, wie der Lärm übermächtig geworden war, als sei es ein homerisches Getöse bei den Schiffen der Argeier. Seine Augen hatten eine gelbliche Glasur gehabt, so verschlafen waren sie und auch so unwülig, herrisch wollte sein Cäsarenkinn sich anspannen , dann war der Fürst der Tertia zurückgesunken. Er war viel zu müde, den Cäsar zu spielen.Sie schliefen, die Tertianer und ihre Hunde. Nur der Posten7