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Paul Schmieder hatte sich mal wieder sehr über die Witwe Hinterhuber geärgert, die gegen den Kinderspielplatz in der Nähe ihres Hauses intrigierte.
Jetzt wollte sie schon, daß dort eine dreistündige Mittagsruhe eingehalten und eine bestimmte Phonzahl nicht überschritten wurde. Am besten, dachte der Pfarrer, lassen wir überhaupt keine Kinder mehr auf den Spielplatz, sondern richten da ein Altenheim ein.
Die Witwe Hinterhuber war die Schwiegermutter des Apothekers Lösch, an dem und dessen Gattin das einzig Erfreuliche die fünfundzwanzigjährige Tochter Manuela war. Sie war das genaue Gegenteil ihrer Eltern. Von der Großmutter Hinterhuber hatte sie erfreulicherweise auch nichts geerbt, was den Charakter betraf.
Auch andere Frauen in der Gemeinde setzten dem Pfarrer schwer zu. Es war nicht so, daß das weibliche Geschlecht in der Viertausend-Seelen-Gemeinde an der Sonne, einem Flüßchen zwischen Bayern- und Frankenwald, besonders unangenehm oder verderbt gewesen wäre.
Pfarrer Schmieder tat sich als mittlerweile sech-
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