Bővebb ismertető
VORWORT In der Reike »Christliche Familienbücker« ersekeint als fünfter Band »Der Ordensstand«. »F amilienbr evier « und »Jugendbrevier« erstreben die Heiligung der Familie durck Gebet und Betracktung. »Das keilige MefJopfer« will zur Mitte unseres Glaubens fükren. Das Budi über das Priestertum will den Priesternackwucks fördern. So will auck das vorliegende Werk einem wicktigen Anliegen dienen, namlick der Weckung der Ordensberufe. Audi will es beim ckristlichen Volk das Verstandnis für das Ordensleben ersdilieflen und den Ordensleuten selbst zur Besinnung dienen. Dieses Werk soll kein Nadiscklagebuck für die hatkoliscken Orden und Kongregationen sein, sondern das allén Gemeinsame, namlick das Weseu und den Geist des Ordenslebens, kerausstellen. Unmöglick konnten alle Orden und Kongregationen im Bild erfafit werden. Dock wurde keiner der wicktigen altér en Orden über gangén. Im Text kommt zunackst »der Novizenmeister« als Spredier des Verfassers zu Wort. Wie er im Kloster die Novizen in das Ordensleben einfiikrt, so soll er es auck bei den Betracktern und Freunden dieses Buckes tun. »Vorbild des Herrn« und »Worte des Herrn« bezeugen, dafl das Ordensleben kein Sonderckristentum darstellt, sondern in seinen Idealen auf den Herrn selbst zurückgekt und wesentlick in der Nackfolge Ckristi besteht. Auck die »Worte der Apostel« beweisen, dafl diristlidter und klösterlicker Geist übereinstimmen. » Der Ordensvater« zeigt dann, wie im Kloster die Nackfolge Ckristi verwirklidit werden soll. Wenn die Regei des hl. Benedikt Uaufiger Uerangezogen wurde als die anderen Ordensregeln, so deskalb, weil Benedikt der eigentlicke Vater des abendlándiscken Möncktums ist und die meisten spateren Regein auf die benediktinische zurückgeUen oder aus iUr seköpfen. Sckliejllidi erfaflt gerade die Benediktinerregel mit weiser MafJkaltung und lebenserfakrener Nückternkeit am ausfükrlidisten das gesamte Ordensleben. Zunackst wird das Wesen des Ordenslebens bekandelt und dann nack einem kurzen Abseknitt über Berufung und Eintritt der Weg zur ckristlicken Yollkommenkeit besckrieben und zwar in der klassiscken Dreiteilung: Weg der Reinigung, der Erleucktung und der Einigung. Möge dieses Budi ein Zeicken der Dankbarkeit für all das Gute sein, das wir in Kircke und Volk von unseren Brüdern und Sckwestem im Ordensstand durck ikr Beten und Arbeiten empfangen kaben! Möze die Gnade des Herrn dies Buck benützen, um glaubige Mensckenkinder zum Eintritt in den Ordensstand zu bewegen! Mögen die grófién keiligen Ordensvater dies Werk segnen und seine Fürsprecker sein! Würzburg, am Feste Allerkeiligen 1955 Dr. Heinrick Kunkél