Bővebb ismertető
Vom Neolithikum bis zur römischen Zeit Der Peloponnes stellt die gröBte Halbinsel Griechenlands dar und zugleich den südlichsten Ausláufer der Balkanhalbinsel. Er ist mit dem übrigen Griechenland durch einen schmalen Isthmus von fünf Kilometer Breite verbunden, der beim Bau des Kanals von Korinth 1893 durchstochen wurde. Die Fláche des Peloponnes betrágt 21 439 qkm, seine Bevölkerung nach der Volkszáhlung von 1971 986 912 Einwohner. Sein Boden ist gebirgig und bildet nur an den Küsten und an den Innenwinkeln der gröBeren Buchten fruchtbare Schwemmlandebenen. Die Bodengliederung und die auBerordentlich bedeutsame geographische Lage der Halbinsel sind die Hauptfaktoren ihrer Geschichte; sie habén zu verschiedenen Zeiten zu Begegnungen von Stámmen verschiedener Herkunft geführt, die sich auch nach Charakter, Sitten und Gebráuchen sowie Kultur unterschieden. Heute ist der Peloponnes in sieben Práfekturen eingeteilt, die dieselben Namen tragen, die die Gebiete im Altertum trugen, und im wesentlichen dieselben Grenzen miteinander habén wie damals : Argolis (im Osten), Korinthia (im Nordosten), Achaia (im Norden), Elis (im Nordwesten), Messenien (im Südwesten), Lakonien (im Südosten) und Arkadien (im Zentrum). Ein Teil der Práfektur Korinthia liegt auf dem Festland, alsó jenseits des Isthmus, der heute als Grenzlinie zwischen dem Peloponnes und dem griechischen Festland gilt, und zwar, weil das Gebiet von Korinth schon seit der Antiké bis zu den Gerania-Bergen reichte. Umgekehrt untersteht ein Teil der Halbinsel Argolis verwaltungsmáBig der Práfektur Piráus, ebenso gehören auch die meisten Inseln vor der Küste des Peloponnes zu dieser Práfektur (Kythera und die Inseln des Argolischen und des Saronischen Golfs). Alle Gebiete sind für den Besucher von besonderem Interesse, einerseits wegen der seltenen Schönheit und GroBartigkeit der Natúr und andererseits wegen der archáologischen Státten, an denen die Vergangenheit wieder zu intensivem Leben erwacht. Der Peloponnes war bereits seit práhistorischen Zeiten bewohnt. Seine ersten Einwohner waren nach den Angaben Herodots die Pelasger (3000 v. Chr.), auf die um 2000 v. Chr. die Stámme der acháischen Áoler und der Ionier folgten. Diese siedelten sich im Südosten, Westen und Nordosten des Peloponnes an, wáhrend im Zentrum, dem arkadischen Bergland, die vorgriechischen Pelasger verblieben. Die Acháer wandten sich bald dem Meer zu und wurden erfahrene und kühne Seefahrer; dabei kamen sie mit den Gebieten in Berührung, die die minoische Kultur übernommen hatten, und waren deren EinfluB ausgesetzt. Im Lauf der Zeit errangen sie die Herrschaft über die Minoer 2. Gelegentlich tauchen inmitten der zauberhaften Landsehaften die Denkmaler einer lángén und sehr bewegten Geschichte auf. Darunter sind Tempelruinen, die einen überwáltigenden Eindruck machen (Bassá, Apollon-Tempel)