Bővebb ismertető
D er Leitgedanke dieses Buches war von der ersten Auflage an, das rechte Verháltnis von Menschentum und Mysterium im Weltpriester klar herauszustellen und das Menschsein des Priesters, nachdem es oft genug in den Hintergrund gedrángt und dort zur Verkümmerung verurteilt wurde, wieder in seine Rechte einzusetzen und ihm seine Sendung zurückzugeben. »Die Gnade setzt die Natúr voraus« - diese »katholischste Wahrheit vom Menschen« lag standig unseren Gedanken zugrunde, auch wenn wir uns der gemischten Bereiche so oft bewufít sein műiken. Das Gesetz der Spannung, das Grundgesetz des höheren Lebens, der Bildung, der Menschwerdung im eigentlichen Sinne, geht gerade mitten durch die priesterliche Existenz. Jeder Priester wird die Wahrheit an sich erfahren, oft genug erleiden müssen, dafí mit dem Priestersein dem Menschsein ein höheres Gesetz auferlegt ist als mit irgendeinem anderen Berufe - aber dennoch: auch im Heiligtum, auch in der Gnade, überall kann der Mensch nur da seine höhere Berufung verwirklichen, wo er ohne Abstriche zunáchst das Menschsein ernst nimmt. Das gilt in der Auseinandersetzung mit Logos und Ethos, mit dem Mysterium wie mit der Lebensnorm der Welt: kurz gesagt, nur der gute, ganze, wahrhafte Mensch kann auch ein guter, ganzer, wahrhafter Priester sein. Das war unser Ruf, der auch als solcher verstanden wurde. Das Buch hat weithin gewirkt und ist in mehrere Sprachen übersetzt worden und wirkt noch weiter. Es erschien bis jetzt in drei italienischen, zwei spanischen, zwei niederlandischen Auflagen und in einer argentinischen Ausgabe. Zahlreiche Briefe in den verschiedensten Sprachen habén den Verfasser erreicht, und ausnahmslos waren es Briefe des Dankes. Nicht zuletzt hat der Osservatore Romano in seinem Leitartikel vom 16. Januar 1943 dieses Anliegen des Buches aufgenommen und bejaht. Der Verfasser jenes Artikels, der Bischof von Bergamo, Exz. Adriano Bernareggi, unterstrich die Thesis des Autors: nur wenn wir selber die menschliche Grundlage