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/hre dämliche alte amerikanische Schrottkiste streikte schon
wieder. Deshalb saß Luz Lopez mit ihrem kranken Sohn im Bus. Ramiro war neben ihr eingedöst. Um diese Uhrzeit, mitten am Vormittag, war der Bus kaum besetzt, was Luz sehr erleichterte, denn so hatte Ramiro, der für seine elf Jahre ziemlich klein war, genug Platz, sich zusammenzurollen und den Kopf auf ihren Schoß zu betten. Zärtlich strich sie ihm mit dem Handrücken über die Wange. Er schlug die Augen auf und lächelte sie erschöpft an.
Seine Haut fühlte sich zwar warm an, glühte aber nicht. Die Schnittwunde an seiner Lippe machte ihr mehr Sorgen als seine Halsschmerzen. Sie sah so merkwürdig aus, und das gefiel ihr nicht. Am Montag hatte Ramiro sich die Lippe am Klettergerüst auf dem Spielplatz aufgeschlagen, und heute, am Donnerstag, war sie dick angeschwollen und an den Rändern gelblich verfärbt. Doch als gestern die Halsschmerzen angefangen hatten, hatte Ramiro mehr darüber als über seine Lippe geklagt. Luz wusste, dass ihr Sohn nur jammerte, wenn es wirklich weh tat. Die halbe Nacht war er wach gewesen, hatte gegurgelt und Schmerztabletten geschluckt. Doch heute Morgen hatte sich sein Zustand offenbar nicht gebessert.
Sie hatte sich den Tag freinehmen müssen, um mit ihm zum Arzt zu gehen, und das war immer ein Risiko. Obwohl sie das Betriebswirtschaftsstudium schon zur Hälfte hinter sich gehabt hatte, als sie ihre Heimat verließ, arbeitete sie jetzt als Zimmermädchen im Hotel Osaka im Japanerviertel, wo man
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