Bővebb ismertető
Rom, 17. Február 1600. - Schweigend, aber aufmerksam schauten die Gemüseverkáufer und die Lastentráger und die StraBensánger und die Gassenjungen und die Huren und die Pilger und die Bettler zu den beiden Dominikanermönchen, die aus dem grofíen Haufen von Holzasche andere Asche mit kleinen Handspaten in einen Tonkrug fiillten. Es war frostig und trübe an diesem Vormittag auf dem Campo de' Fiori, der Richtstátte für Verbrecher. Die hohen Herren waren gegangen, als das Feuer auf dem Scheiterhaufen in sich zusammensank. Diese Leute aber waren noch geblieben und sahen den Dominikanermönchen auf die Finger. Sie warteten, doch nichts Ungewöhnliches ereignete sich. Kein Wunder geschah. Die Menschen schwiegen, aber sahen zu. Nur ein Pilger aus dem Norden, er verstand sich auf die Sprache des Landes, konnte sich nicht anders helfen, er mufite sprechen. Neben ihm stand ein Gemüseverkáufer, der seinen SackZwiebeln auf den Boden abgesetzt hatte. Er liefi das obere Ende aber nicht los, damit ihm im Gedránge nichts abhanden komme. Auf was sollen wir jetzt in unserer Zeit noch stolz sein", redete der Pilger auf den Gemüseverkáufer ein. Ich hab geglaubt, die barbarischen Zeiten wáren vorbei. Und die Menschen könnten wie Menschen leben. Und auch ein biíkhen menschlich sterben. Ich finde es widerlich; es ist so ungesittet, Menschen auszustellen, zum Verbrennen auf einem Scheiterhaufen. Bin ich dafür nach Rom gepilgert? Lánger als ein halbes Jahr gelaufen? Gestern abend, als ich bei Sonnenuntergang in der Stadt ankam, als ich beten wollte vor Sankt Peter und meinen