Bővebb ismertető
VorbemerkungenMit zwei grundlegenden Werken zum Phänomen des ParalleliHmua In der Volksdichtung finnisch-ugrischer Völker hat Wolfgang Steinitz gewichtige Anstöße für die Untersuchung dieser Stilform gegeben. Sowohl in der Arbeit zum finnisch-karelischen Parallelismus (1934) als auch in der zum ostjakisch-wogulischen Parallelismus (1939) legte Steinitz die Bedeutung der Verse als Träger dieses markantesten StilmittelB finnisch-ugrischer Volksdichtung dar.Andere Forscher griffen die Thematik auf und verwendeten die Ergebnisse von Steinitz bei der Betrachtung gleicher Erscheinungen in nicht-finnisch-ugrischen Sprachen (N. Poppe, V. Schirmunski).Auch die vorliegende Arbeit, die auf einer 1983 verteidigten Dissertation aufbaut, wurde von W. Steinitz angeregt und beeinflußt. Der Schwerpunkt der Arbeit wurde auf die Untersuchung der Beziehungen der in den parallelen Versen variierenden Wörter zueinander und im Rahmen der Verse gelegt. Dabei galt die Aufmerksamkeit den Regularitäten bezüglich der vertretenen Wortklassen, ihrem morphologischen Verhalten, ihrer fakultativen bzw. obligatorischen Verbundenheit sowie semantischen Relationen zwischen den Parallelwörtern.W. Steinitz zu Ehren fand 1985 in Boriin ein Symposion statt, auf dem der Parallelismus ein Hauptthema war. Ein die vorliegende Arbeit resümierender Vortrag wurde.mit anderen zu diesem Thema gehaltenen Vorträgen in der Nr. 161 der "Linguistischen Studien" (Berlin 1987) veröffentlicht.Für freundliche und umfassende Unterstützung in allen Phasen der Arbeit sei hier nochmals Herrn Dr. G. Sauer sowie Herrn Prof. Dr. B. Kálmán und Frau Prof. Dr. E. Vártes mein aufrichtiger Dank auagesprochen.