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t' i f.hV'i iiiiJi fU ?VORWORT>Am Tisch großer Herren geht die Märe vom Bauer Ei-nochs.< So beginnt eine Erzählung, die im ii. Jahrhundert in der sogenannten Brüsseler Handschrift aufgefunden wurde und bei der es sich um ein frühes deutsches Märchen handelt. Dieser Text wurde nicht in deutscher, sondern, der Gewohnheit des Mittelalters entsprechend, in lateinischer Sprache niedergeschrieben. >Cantus de uno bove< (Das Lied vom Einochs) ist der Titel dieser Erzählung. Aufgezeichnet wurde es von einem Vaganten, vielleicht einem fahrenden Kleriker, der, ähnlich wie der Spielmann, im Lande umherzog und durch den Vortrag unterhaltsamer Dichtung sein Leben fristete. Dieser fahrende Kleriker hatte zwar sein Repertoire mit dem Spiel-|t , mann gemein, für ihn war jedoch Latein die Umgangsspra- < i, che, die es ermöglichte, auch heimische Stoffe über die H ,! Dialekt- und Sprachgrenzen hinweg zu vermitteln; freilich nur im Kreise jener, die des Lateins kundig waren.Was aber soll ein Märchen >am Tisch großer Herren In dieser Umgebung hätten wir es nicht vermutet, wohl eher in einer dörflichen Erzählrunde. Der einleitende Satz war für den Erzähler jedoch nur eine Verbeugung vor den >gro-ßen Herren<, von denen er Belohnung, Trank, Speise, Unterkunft erhoffte. Da diese Herren den Bauer nicht bemitleiden, sondern über ihn zu spotten gewohnt waren, mußte der Vortragende den Bauern in komischen Situationen zeigen: Am drastischsten beim Auffinden des Schatzes. Darum behauptete der Erzähler auch, das Ganze >per verba iocularia< zu gestalten, daß heißt mit spielmänni-5i