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DIE jüngste Gegenwart wendet wieder erfreulicherweise dem Denken und Dichten des altén Orients, zumal Indiens, erhöhte Teilnahme zu. So trifft es sich im Zugé dieser Strömung, daB eines der charakteristischsten Werke altindischer Fabulierkunst, die raffinierte und verkünstelte Schöpfung eines echt indischen Kunstdichters, aus seiner Verschollenheit aufs neue hervorgeholt und einem modernen Leserkreis zugebracht werden soll. Daiidins Dichtung Da$akumáracaritam", Die Abenteuer der zehn Prinzen" habe ich im Jahre 1903 in deutscher IJbersetzung fast gleichzeitig mit dem amerikanischen Indologen J. J. Meyer dargeboten, nachdem mein Manuskript schon Jahre vorher unveröffentlicht in meinem Pulté gelegen war*. Die wortgetreue bewundernswerte Ubertragung J. J. Meyers, so überaus wertvoll sie dem Sanskritkenner und Leser des Originals sein muJ3, * Verlag F. Bruckmann, München 1903.