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WenigeTage, nachdem das Kreuzheer der ver=bündeten Venezianer und Mantuaner sich derStadt Padua bemächtigt hatte, um dort die Herrschaft des Ansedio, eines Neffen des schrecklichen Ezzelino da Romano aus dem benachbarten Verona, zu zer= schlagen, hielt der päpstliche Legat Filippo Fontana seinen feierlichen Einzug in den eroberten Mauern. Er hatte dazu die späten Nachmittagsstunden gewählt, in denen der Tag schon sanft und lieblich zu werden beginnt, er ritt ein frommes Maultier, und sein Ge= folge war ohne kriegerisches Gepränge. Nur einige Geistliche seiner Kurie sowie die unerläßlichsten Die= ner begleiteten ihn es war der Wunsch Filippo Fontanas, schon durch die äußeren Umstände seines Auftretens der geängstigten Bevölkerung seiner Va= terstadt darzutun, daß er als ein Bote der Versöhnung5