Bővebb ismertető
Der Pauli saß vor der Staffelei, und die schwarze, neuerlich ausgegangene Virginia hing ihm im Mundwinkel. Er lehnte sich zurück, setzte den Stummel mit ein paar heftigen Zügen und blauem Gequalme wieder in Brand und starrte dabei zwisdien den zusammengekniffenen Lidern unter seinen weißblonden, buschig-borstigen Brauen auf die Leinwand. Das Bild war fertig, bis auf eine Kleinigkeit; ja sogar den Titel hatte er schon: Die heimliche Prinzessin. Aber eben diese heimliche Prinzessin, die Hauptperson, um derentwillen das ganze Bild ja gemalt wurde, diese Prinzessin und Hauptperson fehlte noch. Sie war nur mit ein paar Kreidestrichen angedeutet, und eigentlich nidit mehr als ein ausgesiparter, leerer Fleck.
Es war wie verdammt und verhext. Das richtige Modell fehlte, war einfadi nicht aufzutreiben. So unglaublich es war, — es war so. Er, der Pauli, dessen „große" Bilder in allen europäischen Galerien hingen, dessen Name genau so ein Begriff war wie etwa der eines Lenbach, Thoma oder Leibi, dessen meisterhafte Porträts bei Mode und Kunstverstand in gleich hohem Kurse standen, der seit rund zwei Jahrzehnten eben „der Pauli" war: er saß vor diesem leeren Fleck und wußte nicht weiter.
Die Kirdie von St. Georgen drüben über der Bucht schlug zehn. Die blechernen, fettigen Klänge, die irgendwie an die gelben Dotterblumen erinnerten, die im Frühjahr unten am Seeufer wucherten, kollerten über den See und verrannen drüben an den dunklen FicJatenhängen und