Bővebb ismertető
AN DEN LESERDer Leser dieses Buches wird Zeuge einer Tragödie, der Tragödie der ungarischen Bevölkerung von Bácska, Bánát und Baranya im Herbst und Winter des Jahres 1944, in den Tagen als das neue Regime in unserem Landesteil an die Macht kam, nicht sehr weit entfernt von der Hauptkampflinie, wo die Jugoslawische Volksbefreiungsarmee sich erbitterte Gefechte mit den zurückweichenden Truppen (meist Deutsche) lieferte, die jedoch noch zähen Widerstand leisteten.Das Buch, welches der Leser nun in den Händen hält, ist nicht das Werk eines Wissenschaftlers oder Historikers. Marton Matuska ist Journalist und er ließ sich bei seinem Vorhaben von journalistischen Erfordernissen leiten. Er verhörte Zeugen, besuchte Orte und sprach mit Leuten, die unter denjenigen gewesen waren, die im Oktober und November 1944 in den Tod marschierten, aber auf wundersame Weise es fertig gebracht hatten am Leben zu bleiben. Sei es, daß sie sich versteckten, flohen oder von irgend jemand gerettet wurden; Matuska ging die Personenstandsregister durch, las verschiedenartige Quellen und versuchte eine handgeschriebene Denkschrift zu erstellen; er bekam Briefe von Zeugen und von Überlebenden. Hier bemerken wir, daß viele dieser Leute anonym bleiben wollten; die Ereignisse vor fast einem halben Jahrhundert und 45 Jahre eines autokratischen Regimes zusammen, haben sie dermaßen eingeschüchtert, daß sie nicht wagten an die Öffentlichkeit zu gehen; Ihre Identität ist nur Márton Matuska bekannt. Laßt uns auch den Anonymen vertrauen, daß sie nur die Wahrheit sagten.Und nun lassen wir die Zeugen sprechen und lassen Márton Matuska sprechen. Er hat wie die Schriftsteller in den alten Zeiten - nicht allein mit dem Federhalter, sondern mit einer Schreibmaschine, einem Kugelschreiber und einem Bandaufnahmegerät - ein Dokument der Vergangenheit geschaffen, ein schmerzhaftes Kapitel in der Geschichte unseres Volkes zur Kenntnisnahme von uns allen. Während wir dieses Buch lesen, laßt uns zu der noch festeren Überzeugung kommen: Niemals wieder László Tornán