Bővebb ismertető
Erstes Kapitel
Die Auserwählten
und die Verdammten_
Die meisten Amerikaner, Bürger des reichsten, mächtigsten und am meisten in Ideale eingeschnürten Landes der Welt, besitzen im allgemeinen nicht mehr als ihre Haushaltsgeräte, ein paar Glitzerdinger wie Autos und Fernsehapparate - in der Regel auf Raten oder aus zweiter Hand gekauft - und die Kleider, die sie auf dem Leibe tragen. Massen von Amerikanern, wenn nicht gar die Mehrzahl, leben in Buden, Hütten, Schuppen, Baracken, in überkommenen Monstren aus der Viktorianischen Epoche, in hinfälligen Mietskasernen und schäbigen Etagenhäusern. Zur selben Zeit mokiert sich unsere Presse schadenfroh über die baufälligen Mietshäuser in Rußland. (Die Lebensbedingungen im Ausland sind nach allgemeiner Überzeugung der Amerikaner überall viel schlechter als irgendwo in den USA. Was könnten zum Beispiel die Franzosen für ihre Küche doch von unseren Automaten und Howard Johnson* lernen!)
Zugleich schwimmt eine Handvoll Amerikaner im Geld, wie Prinzen in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Ihre Propagandisten betäuben eine verwirrte Welt mit endlosen Lobliedern auf die okkulten Vorzüge des Privateigentums und die wachsende Macht der Besitzenden. Die große Mehrzahl der Bürger unseres Landes aber könnte in diesen sechziger Jahren kaum weniger ihr eigen nennen, wenn die USA lange unter einer Diktatur gelitten hätten, die ihre Untertanen schröpft.
Wie ist diese Ausplünderung eines Volkes zustande gekommen, das in seiner Mehrzahl früher einmal kleine Parzellen jungfräulichen Bodens besaß? Zu dieser faszinierenden, wenn auch ketzerischen Frage werden wir später zurückkehren.
Wer eine solche Feststellung wagt - sie ist absolut wahr und gar nicht
' Howard Johnson ist ein bekannter amerikanischer Autobahn-Gastronom.