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1. Hilflos standén wir am Fenster und blickten
ihnen hinterher. Sie gingen durch den Garten auf die Pforte zu, links der Bullige (Kragenweite mindestens vierundvier-zig), der das rechte Bein ein wenig nachzog, rechts sein jünge-rer Begleiter, der aussah, als sollte er eher in einem Konfek-tionsgescháft bedienen, statt sich einer solch ernsthaften An-gelegenheit zu widmen. Der Bullige patschte durch die Schneereste, schwerfallig wie ein-alt gewordener Ringer und selbstbewuBt — so schien es jedenfalls von hinten. Und ich brachte es nicht fertig, mich vom Fenster wegzubewegen. Auch nachdem sie in den direkt vor unserem Haus geparkten Lada eingestiegen waren und der Wagen hinter den altén Pappeln, die den Grünen Weg sáumen, verschwand, starrte ich noch nach drauBen; sah ein Rudel Kinder aus der Schule nach Hause kommen, wie immer gegen zwei Uhr, und den altén Mirbach von gegenüber mit seinem Hund, einem Bern-hardiner, groB wie ein Kalb und stumpfsinnig wie sein „Herr-chen", der ehemalige Haushaltwarenhándler, dessen Ge-scháft am Bahnhofjetzt vom Sohn und der Schwiegertochter gefíihrt wurde.
„Wie hieB der Mann?" fragte Irene. „Ich meine den Dicken."
„Habicht oder Harbig Als ob es darauf ankáme!" Irene be-wies einmal mehr ihr Talent, genau das Falsche zu sagen, was früher ja ganz reizvoll gewesen sein mochte und auf Gesell-schaften die Leute amüsiert hatte. Aber nach fast dreiBig Jahren Ehe wirkte das nur noch maniriert und war im besten