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Erstes Kapitel
»Ein Oktober wie man ihn selten erlebt«, sagt Gisele Dufrene; sie pflichten ihr bei, sie lächeln, Sommerhitze fällt vom graublauen Himmel - Was haben die anderen, was ich nicht habe? -, sie lassen ihre Blicke das vollkommene Bild genießen, das in Plaisir de France und Votre Maison abgedruckt war: den Bauernhof, gekauft für ein Stück Brot - nun, sagen wir, für ein Stück Butterbrot - und hergerichtet von Jean-Charles für den Gegenwert einer Tonne Kaviar. (»Auf zehntausend mehr oder weniger kommt's mir nicht an«, hatte Gilbert gesagt.) Die Rosen vor der Steinmauer, die Chrysanthemen, die Astern, die Dahlien, »die schönsten der ganzen Île-de-France«, sagt Dominique; die spanische Wand und die blauen und violetten Sessel - irrsinnig raffiniert! - heben sich stark vom Grün des Rasens ab, das Eis klirrt in den Gläsern, Houdan küßt Dominique die Hand, Dominique, sehr schlank in ihrer schwarzen Hose und der auffälligen Hemdbluse, die Haare hell, halb blond, halb weiß, von hinten könnte man sie für dreißig halten. »Dominique, niemand versteht es so gut wie Sie, Gäste zu empfangen.« (Genau in diesem Augenblick, in einem anderen, ganz anderen, genau gleichen Garten