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ERSTER AKTIm Haus des Großkaufmanns Werle. Komfortabel eingerichtetes Arbeitszimmer. Bücherschränke und Polstermöbel; mitten im Raum ein Schreibtisch mit Papieren und Mappen; brennende Lampen mit grünen Schirmen, die ein gedämpftes Licht geben. In der Hinterwand eine offene Flügeltür, durch die ein großes, elegantes Zimmer sichtbar wird, das im hellen Licht von Lampen und Armleuchtern liegt. Im Arbeitszimmer auf der rechten Seite eine kleine Tapetentür. Links vom ein Kamin mit glühenden Kohlen. Links hinten eine Tür zum Speisesaal. Pettersen in Livree und Jensen im schwarzen Anzug legen im Arbeitszimmer letzte Hand an. Im hinteren Zimmer weitere Lohndiener, die etwas ordnen und noch mehr Lichter anzünden. Vom Speisesaal her Stimmengesumm und Gelächter. Man hört, wie an ein Glas geschlagen wird, worauf Stille eintritt; ein Trinkspruch wird ausgebracht. Bravorufe und dann wieder S timmengesumm.Pettersen zündet eine Lampe auf dem Kamin an und stülpt den Schirm darüber: Na, hören Sie bloß, Jensen, nun ist der Alte aufgestanden und hält einen langen Prost auf Frau Sörby. Jensen rückt einen Lehnstuhl: Die Leute sagen, daß die beiden was miteinander haben. Ist da eigentlich was dran? Pettersen: Weiß der Deibel! Jensen : Er ist wohl früher 'n doller Bock gewesen? Pettersen : Kann sein.Jensen: Dieses Festessen heute gibt er ja wohl dem Sohn zu Ehren?Pettersen : Ja. Der junge Herr ist gestern angekommen. Jensen : Habe nie gewußt, daß der Alte 'nen Sohn hat. Pettersen : Aber gewiß doch, er hat 'nen Sohn. Aber der hat sich die ganze Zeit oben in den Bergen verkrochen, wo der Alte das Werk hat. All die Jahre, wo ich hier in Stellung bin, ist er nicht hier gewesen.Ein Lohndiener in der Tür zum hinteren Zimmer: Sie, Pettersen ! Da ist so'n oller Knacker 6