Bővebb ismertető
Es war an einem Wintertag des Jahres 1673. Ein fünfzehnjáhriger Leibeigener namens Eleuthére Francois, dessen Nachfahren sich einmal Francis nennen würden, stand an der Reling eines Segelschiffes und starrte auf den Landstreifen der Insel St. Felice, der sich zwischen Wolken und Meer schob. Schon in jungen Jahren war der Kleine von seinen Eltern, Bauern in der Bretagne, sich selbst überlassen worden. Trotz all des Seemannsgarns, das er wáhrend der Überfahrt von Európa mitbekam, hatte sich Eleuthére nicht vorstellen können, dafi es so etwas wirklich gab: dieses Blau, in dem Wogen und Himmel erstrahlten, diese Wárme, die von einem stetigen sanften Wind über das Meer getragen wurde. Wie ein Gewand aus kostbarer Seide sah der weifie Sandstrand aus, dachte er und war über sich selbst erstaunt, denn er war es nicht gewohnt, derartige Vergleiche anzustellen. Dann wieder schien ihm die náherkommende Insel wie eine Seerose in einem Teich. Die Farbe des Meeres hatte sich inzwischen zu einem leuchtenden Dunkelgrün verándert. Er wufíte nicht, woran ihn dieses Dunkelgrün erinnerte... In der Tat wufite er so gut wie gar nichts über die Insel, auf der er Fufi fassen und eine máchtige Familie gründen sollte. Er wufite nichts von den vulkanischen Gewalten, die in Urzeiten die Inselbrücke zwischen den beiden Kontinenten geschaffen hatten. Er wufite nichts von der Entstehung der Korallenriffe und ebensowenig von den Rotháuten, die viele Jahrhunderte vor ihm die Insel als erste betreten hatten. Aus Asien waren sie gekommen, über eine Landbrücke, Menschen mit hohen Wangenknochen und schwarzem Haar, das ihnen ungekráuselt über die nackten Schul-