Bővebb ismertető
Der Hüterbub von Stephansried Es fiel schon die Nacht herein. Über die Türme der Abtei von Ottobeuren fuhr der Frühlingswind in schroffen und langen StöSen, fegte nach Norden über die Strafie von Sontheim hin, prallte gegen die Höhe, dal? die knorrigen Tannen áchzten und stöhnten. Ein Mann rannte mit dem Wind áchzend bergauf, lief dann schneller, stand plötzlich still und stemmte sich gegen den Sturm, hob die Hande, zog den breiten, rundén Hut, den er über der Zipfelmütze trug, noch fester über die grófién Ohren. Mitten auf der Strafíe nach Sontheim bog der Mann dann scharf nach links von der Strafie ab und gelangte auf einen Feldweg, der nah an den Tannen vorbeiführte. Nun war er dem Sturm entwischt, schnaufte sich aus, lüftete den Hut und reckte den langen Hals, als wolle er irgend etwas erspáhen. Dórt auf der Höhe funkelten ein paar Fenster justament mit den Sternen um die Wette. Dorthin zielte der Mann. Wie ein Besessener streckte er die Hande weit voraus, als wolle er durch den Schatten nach etwas greifen. Nun rannte er am ersten Haus vorbei, am zweiten, am dritten. Dann aber rig er eine Türe auf und rief ein paar Worte hinein, die der Wind in Fetzen zerriS. Der Mann rannte weiter auf eine Hütte zu, die am Berghang stand. ,/Was ischt, Bernhardus?" Xavér, der Napolium ischt gschtorbe akkura t vor zwölf Tág in Sankt Helena drunt!" Der Napolium?" Der mit Xavér Angeredete drangte den An kömmling wieder zur Türe, fuhr sidi selbst mit der Hand über den breiten Mund und zeigte hinter sich. Kummt ebbes?" fragte Bernhardus.