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DER OFEN
Ein Mensch, der einen Ofen hat. Zerknüllt ein altes Zeitungsblatt, Steckt es hinein und schlichtet stolz Und kunstgerecht darauf das Holz Und glaubt, indem er das entzündet. Die Hoffnung sei nicht unbegründet. Daß nun mit prasselndem Gelärme Das Holz verbrenne und ihn wärme. Er denkt mit Kohlen nicht zu geizen. Kurzum, sich gründlich einzuheizen. Jedoch, aus seines Ofens Bauch Quillt nichts als beizend kalter Rauch. Der Mensch, von Wesensart geduldig. Hält sich allein für daran schuldig Und m,acht es nun noch kunstgerechter. Der Ofen zieht nur um so schlechter. Speit Rauch und Funken wild wie Fafner. Nun holt der Mensch sich einen Hafner. Der Hafner redet lang und klug Von Politik und falschem Zug, Vom Wetter und vom rechten Roste Und sagt, daß es fünf Reichsmark koste. Der Mensch ist mm ganz überzeugt. Dem Ofen, fachgemäß beäugt Und durchaus einwandfrei befunden. Sei jetzt die Bosheit unterbunden. Um zu verstehn des Menschen Zorn, Lies dies Gedicht nochmal von vorn.
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