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Jay Lever - Eine Puppe für den Trip [antikvár]

Eine Puppe für den Trip [antikvár]

Jay Lever

 
NUMMER 693Liebe KX-Leser! Millionen Romane erscheinen In jeder Woche. Sie, lieber KX-Leser, können sicher sein, daB Sie mit jedem KX-Roman einen Original-Roman kaufen, der noch nirgendwo auf der Welt gedruckt wurde. KX-Kri-mis sind Erstdrucke, das garantiert Ihnen derErich Pabel Verlag.KOMMISSARXJay LeverEinePuppe für den TripSie war schön wie ein Engel bis sie der Teufel holteCläre Watt hörte ihren Mörder nicht kommen. Als er groß und wuchtig wie ein unheilbringender Schatten in der Tür stand, lächelte die Blondine ihn verklärt an....
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NUMMER 693Liebe KX-Leser! Millionen Romane erscheinen In jeder Woche. Sie, lieber KX-Leser, können sicher sein, daB Sie mit jedem KX-Roman einen Original-Roman kaufen, der noch nirgendwo auf der Welt gedruckt wurde. KX-Kri-mis sind Erstdrucke, das garantiert Ihnen derErich Pabel Verlag.KOMMISSARXJay LeverEinePuppe für den TripSie war schön wie ein Engel bis sie der Teufel holteCläre Watt hörte ihren Mörder nicht kommen. Als er groß und wuchtig wie ein unheilbringender Schatten in der Tür stand, lächelte die Blondine ihn verklärt an. Sie lag quer über dem Bett. Der Rock war weit nach oben gerutscht. Der Kontrast des schwarzen Slip zu den makellos glatten Beinen jagte Counter eine Gänsehaut über den Rücken. Die oberen Knöpfe der roten Bluse standen offen, und die langen blonden Haare rahmten das feine, entrückte Gesicht wie ein blonder Schleier ein. Jeff Counter warf die Tür hinter sich ins Schloß und traute seinen eigenen Augen nicht. Dabei war es nicht einmal dieses aufreizende halbausgezogene Mädchen, das ihn aus dem Takt brachte. Er hatte in seinem Leben viele Frauen in viel reizvollerer Aufmachung zu Gesicht bekommen. Es war vielmehr Cläres Zustand, der ihm zu schaffen machte.Niemand hatte ihn, als er diesen Auftrag bekam, auf die Schwierigkeiten hingewiesen, denen er sich jetzt gegenübersah.Cläre Watt war alles andere als aufnahmefähig. Sie hielt sich an einem Joint fest, und die häßliche Stoffpuppe mit dem aufgedunsenen Negergesicht, die sie wie einen Schatz in den Armen hielt, widerte ihn an.Counter trat einen Schritt in den Raum hinein und sah sich um.Sie mußte Geld haben, oder wenigstens jemanden kennen, der sie mit den nötigen Bucks versorgte, damit sie sich dieses Apartment in Wilmette, nahe der North Eastern University, leisten konnte.Die Wohnungseinrichtung verriet Geschmack. Er war allerdings nicht sicher, ob ihn sein potentielles Opfer oder dessen Gönner bei der Einrichtung bewiesen hatte.Counter hatte einen eindeutig formulierten Auftrag, der den Mord an dieser in einer anderen bunteren Welt lebenden Blondine zum Gegenstand hatte, einen Mord, dem eine intensive Befragung vorangehen sollte.Aber konnte er ihr in diesem verdammten Zustand auch nur ein Sterbenswörtchen entlocken?Jeff Counter kratzte sich mit dem Lauf der kurzen, mit einem Schalldämpfer versehenen 38er den Schädel und klemmte sich schließlich eine Lucky zwischen die Lippen.Zum anderen wiederum standen die Sterne günstig. Er konnte sich Zeit lassen und lief nicht einen Moment Gefahr, daß Cläre Watt ihn an seinem Vorhaben hindern würde.In den Regionen, in denen sie schwebte, würde sie die eigene Himmel- oder Höllenfahrt nicht einmal bewußt erleben.Mit einem schnellen Schritt erreichteCounter das breite Bett, das die Mitte des Raumes einnahm, griff nach dem Joint und nahm ihn Cläre mit einem brutalen Ruck aus den Fingern.Das riß die Blondine aus ihrer Lethargie. Cläre machte die Augen auf, versuchte den Schatten zu erkennen und brachte den Oberkörper in die Senkrechte.Was soll das?"Ihre Stimme klang verzerrt. Der Schatten nahm Konturen an. Cläre sah ein helles, breitflächiges Gesicht, in dem die dunklen stechenden Augen wie zwei glühende Kohlen wirkten.Was willst du?" fragte sie mit unsicherer Stimme. Kenne ich dich?"Jeff Counter schüttelte den Kopf.Noch nicht, Baby", knirschte er. Aber du wirst mich verdammt schnell kennenlernen, wenn wir zu keinem vernünftigen Dialog kommen!"Seine Hand zuckte nach vorn, erwischte die halb offenstehende Bluse und versuchte, die Blondine mit einem Ruck auf die Beine zu stellen.Cläre kam nur einige Zentimeter von der Matratze hoch, dann riß der dünne Stoff auf der ganzen Länge und ließ sie wieder auf die Matratze zurückfallen.Ein glucksendes Lachen entrang sich ihrer Brust. Sie schloß die Augen, drehte den Kopf auf die Seite und streckte die Arme nach hinten aus.Counter hielt die Luft an.Der unfreiwillige Strip, den sie ihm bot, ließ seinen Mund trocken werden.Mit zusammengekniffenen Augen starrte er auf den ausgestreckten halbnackten Frauenkörper und geriet für wenige Augenblicke in Versuchung.Dann schüttelte er den Kopf. Er dachte daran, daß es verlorene Zeit war, sich länger hier aufzuhalten. Gleichzeitig fielen ihm die Dollars ein, die es zu verdienen gab, und irgendwie war er sich schon zu diesem Zeitpunkt sicher, daß

Termékadatok

Cím: Eine Puppe für den Trip [antikvár]
Szerző: Jay Lever
Kiadó: Erich Pabel GmbH & Co.
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 150 mm x 220 mm
Jay Lever művei
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